Große Freude für das Paar und zahlreiche Glückwünsche von Vereinsfreunden, Kollegen und Familie.
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Foto: Ute Berger
Foto: Ute BergerZell a. H Bereits am frühen Morgen begann der besondere Tag für das Brautpaar traditionsgemäß: Jasmin und Jan wurden vom lautstarken Hochzeitsschießen geweckt. Später haben sich Jasmin Hug, geborene Laifer, und Jan Hug im Beisein ihrer Familien und Freunde die Treue versprochen. Gleich mehrere Gruppen standen dem Paar auf dem Vorplatz der Kirche St. Symphorian in einem glückbringenden Spalier gegenüber, während Jasmin und Jan glückserfüllt strahlten und jubelten.
Was 2015 zwischen ihnen begann, haben sie am Samstag mit einem großen Bekenntnis zur Liebe besiegelt und sich für ihren gemeinsamen Lebensweg den göttlichen Segen erbeten.
Nach wunderschönen, passenden Texten – „Der kleine Prinz: Das Glück wächst aus der Dankbarkeit“ und „Das Hohelied der Liebe“ – sowie wohlwollenden und bestärkenden Worten von Pferrer Bonaventura Gerner gaben sich Jasmin und Jan das Ja-Wort.
Große Gefühle erfassten die Festgemeinde und sorgten für Gänsehaut und Freudentränen. Diese emotionale Atmosphäre wurde durch das Pianospiel und den Gesang von Luisa wunderbar untermalt. Für einen weiteren sehr emotionalen Moment und eine wunderschöne Überraschung sorgte am Schluss des Gottesdienstes die Familie, die für das Brautpaar das Lied „Seite an Seite“ sang.
Jubelnd trat das Paar auf den Kirchplatz. Dort empfing sie ein langes Spalier, gebildet vom Vorstand und der Jugendabteilung des Turnvereins 1877 Zell – bei dem die Braut als Vorständin der Jugendvertretung aktiv ist –, der zweiten Mannschaft des SV Oberharmersbach sowie den „Bären“ der Narrenzunft Oberharmersbach. Auch die Arbeitskollegen von Jan, der als Zimmerer bei der Zimmerei Karl Ringwald arbeitet, ließen es sich nicht nehmen, Spalier zu stehen. Als besondere Überraschung reihten sich zudem Arbeitskollegen und einige Schüler vom Gymnasium in Oberkirch ein, wo Jasmin als Spanisch- und Deutschlehrerin tätig ist.
Die Turner bildeten ein Dach aus bunten Gymnastikreifen, die Fußballer hielten weiße Rosen bereit, die Bären streckten ihre Datscher gen Himmel und die Zimmerleute hatten lange historische Sägen mitgebracht. Jubelrufe, sehr unterhaltsame Verse vom Oberharmersbacher Bären-Amor Paul Franke und eine gemeinsame Säge-Aufgabe – die das Paar vorbildlich meisterte – waren Ausdruck für das Glück, das Jasmin und Jan zuteilwerden soll.
Diesen Glückwünschen schließt sich die Autorin an, stellvertretend auch für die Leserschaft dieser Lokalzeitung: Wir wünschen ein reiches und erfülltes gemeinsames Leben!





