Nach einer deutlichen, bitteren Niederlage belegt man am Ende den vierten Platz, Mörfelden hält die Klasse.
1. Bundesliga – Männer
SKC Unterharmersbach 1 – Olympia Mörfelden 1
MP: 2:6, SP: 6:12
Kegel: 3598:3860
In einem Spiel, in dem für beide Mannschaften noch enorm viel auf dem Spiel stand – für Unterharmersbach ging es um die Vizemeisterschaft, für Mörfelden um den Klassenerhalt – zeigte das Hombe-Team Nerven und musste gegen stark aufspielende Gäste eine deutliche Niederlage hinnehmen.
Der Start verlief zunächst noch ausgeglichen und spannend. Fabian Zimmermann fand gut ins Spiel und lieferte sich mit Pascal Jestädt ein Duell auf hohem Niveau. Mit 649 Kegeln setzte er sich am Ende durch, musste seinem Gegner bei 636 Kegel jedoch einiges an Gegenwehr lassen. Nebenan ging Youngster Paul Schondelmaier ins Rennen, kam jedoch von Beginn an nicht richtig in die Partie. Zunächst gegen Stephan Michel und später Silvan Meinunger, die gemeinsam auf starke 630 Kegel kamen, geriet er früh unter Druck. Trotz Kampfgeist blieb er bei 562 Kegel hängen und musste den Punkt klar abgeben. Somit stand es 1:1, jedoch lag Unterharmersbach bereits mit rund 70 Kegeln im Rückstand.
In der Mittelpaarung sollte dieser Rückstand aufgeholt werden – doch genau das Gegenteil trat ein. Weder Chris Dambacher noch Jonas Bähr fanden in ihr gewohntes Spiel. Chris blieb bei 577 Kegel, Jonas bei 594 Kegel, beide trafen jedoch auf überragend aufspielende Gegner. Sven Völkl setzte mit 676 Kegeln das absolute Highlight des Spiels, während Robert Nägel mit 652 Kegeln ebenfalls auf Topniveau agierte. Beide Duelle gingen klar verloren, ohne dass Unterharmersbach auch nur einen einzigen Satzpunkt holen konnte. Der Rückstand wuchs auf über 200 Kegel an, womit bereits vor dem Schlusspaar klar war, dass ein echtes Kegelwunder nötig gewesen wäre.
Auch im Schlusspaar taten sich die Hombacher zunächst schwer. Sowohl Frédéric Koell als auch Janos Brancsek gerieten früh mit 0:2 in Rückstand. Frédéric kämpfte sich jedoch nochmals eindrucksvoll zurück und konnte mit 627 Kegeln gegen 602 Kegel von Alexander Conrad zumindest Ergebniskosmetik betreiben und den zweiten Mannschaftspunkt sichern. Janos hingegen hatte mit 589 Kegeln gegen den stark aufspielenden Marlo Bühler (664 Kegel) keine Chance.
Am Ende stand eine deutliche 2:6-Niederlage, die sich auch in den Gesamtkegeln klar widerspiegelt. Während Unterharmersbach deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb, zeigte Mörfelden eine geschlossen starke Mannschaftsleistung, bei der jeder einzelne Spieler auf hohem Niveau agierte und selbst eine Mannschaft in Normalform vor große Probleme gestellt hätte.
Die Konsequenzen dieses Spiels sind bitter. Da auch die direkten Konkurrenten Raindorf und Hallbergmoos ihre Spiele gewinnen konnten, rutscht Unterharmersbach in der Abschlusstabelle noch auf Rang vier ab und verpasst damit sowohl die Medaillenränge als auch die internationalen Startplätze.
Für Mörfelden hingegen bedeutet dieser Sieg den viel umjubelten Klassenerhalt. Gemeinsam mit Schwabsberg müssen dagegen Breitengüßbach und Zwickau den Gang in die 2. Bundesliga antreten.
Für die Hombacher gilt es nun, diese Enttäuschung schnell abzuhaken, denn bereits in einer Woche steht das nächste Highlight an. Beim Final Four im Deutschen Pokal kommt es im Halbfinale erneut zum Duell mit Olympia Mörfelden – die Chance zur Revanche ist also direkt gegeben.
Zweite verpasst mit Platz 7 die Aufstiegsspiele
BaWü-Liga – Männer
SKC Unterharmersbach 2 – KV Liedolsheim
MP: 2:6, SP: 10,5:13,5
Kegel: 3533:3563
Der Beginn des letzten Saisonspiels verlief zunächst verheißungsvoll für die zweite Mannschaft des SKC Unterharmersbach. Mike Schondelmaier startete stark in sein Duell und setzte sich mit 606 zu 573 Kegeln souverän gegen Lukas Rauch durch. Nebenan war auch Marvin Wacker von Beginn an gut im Spiel, verspielte jedoch auf der letzten Bahn seinen Vorsprung und musste sich trotz guter 598 Kegel noch knapp gegen Robin Dürr (605 Kegel) geschlagen geben. Damit stand es nach der Startpaarung 1:1, Unterharmersbach lag jedoch mit 26 Kegeln in Führung.
In der Mittelpaarung kippte das Spiel dann zugunsten der Gäste. Axel Schondelmaier verlor die ersten drei Bahnen und damit früh die Chance auf den Mannschaftspunkt. Er kämpfte sich zwar noch auf 583 Kegel heran, konnte den Rückstand gegen Christian Müller (591 Kegel) aber nicht mehr ganz aufholen. Auf der Nebenbahn kam Thorsten Nübling überhaupt nicht ins Spiel und wurde nach 60 Wurf durch Marijan Valjak ersetzt. Gemeinsam kamen sie auf 547 Kegel, hatten jedoch gegen die starken 611 Kegel von Stefan Seitz keine Chance. Liedolsheim drehte die Partie damit auf 3:1 und erspielte sich einen Vorsprung von rund 50 Kegel.
Da es für Unterharmersbach noch um Platz sechs und damit um die Chance ging, bestes Team aus Südbaden zu werden und sich für die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga zu qualifizieren, blieb es im Schlusspaar hochspannend. Sascha Gonschorek setzte sich in einem engen Duell mit 607 zu 589 Kegeln und 2,5:1,5 Satzpunkten knapp gegen den Ex-Unterharmersbacher Jonas Stratz durch und hielt die Hoffnung am Leben. Auch Cyril Hugele war lange auf Kurs, sodass Unterharmersbach in den Gesamtkegeln weiter in Schlagdistanz blieb.
Im entscheidenden letzten Abräumen lief bei Cyril jedoch nichts mehr zusammen, wodurch er mit 592 zu 594 Kegeln noch den Punkt abgeben musste. Damit gingen sowohl dieses Duell als auch die entscheidenden Gesamtkegel an die Gäste aus Liedolsheim.
Am Ende stand eine 2:6-Niederlage im letzten Saisonspiel, die deutlicher wirkt, als es der Spielverlauf tatsächlich war. Trotz guter Leistung und spannender Schlussphase verpasste die zweite Mannschaft damit die Chance auf den sechsten Tabellenplatz und die Teilnahme an den Aufstiegsspielen.
Trotz knapper Niederlage Vizemeister
Verbandsliga – Frauen
SKV Waldkirch 1 – SKC Unterharmersbach 1
MP:5:3, SP: 14,5:9,5
Kegel: 3196:3185
Im Startdurchgang konnte Celina Wacker mit starken 545 Kegeln ihr Duell gegen Jeannine Francz mit 540 Kegeln gewinnen und den Mannschaftspunkt für den SKC holen. Daneben musste sich Chiara Robel mit 517 Kegeln trotz Satzgleichheit Silke Kleeberger-Heck geschlagen geben, die 539 Kegel erzielte. Im dritten Startduell setzte sich Mandy Fritsch mit 532 Kegeln klar gegen Karola Wolfsperger durch, die auf 482 Kegel kam. Damit lag Unterharmersbach nach dem Start mit 2:1 in Führung.
Im Schlusspaar kippte die Partie dann jedoch zugunsten der Gastgeberinnen. Natascha Beck hatte mit 514 Kegeln gegen die stark aufspielende Nadine Maier das Nachsehen, die mit 572 Kegeln das beste Ergebnis der Waldkircherinnen erzielte. Auch Sarah Streck musste sich mit 516 Kegeln gegen Tanja Schindler geschlagen geben, die auf 562 Kegel kam. Lediglich Leonie Fritsch konnte nochmals punkten und gewann mit starken 561 Kegeln gegen Corinna Lang, die 501 Kegel spielte.
So stand es am Ende zwar 3:3 in den direkten Duellen, doch in den Gesamtkegeln hatte Waldkirch mit 3196 zu 3185 knapp die Nase vorne und sicherte sich dadurch den 5:3-Heimsieg. Waldkirch stand bereits vor dem Spiel als Meister fest und steigt verdient in die Baden-Württemberg-Liga auf. Unterharmersbach beendet die Saison trotz der knappen Niederlage auf einem starken zweiten Platz, knapp vor Önsbach.
Auch die jungen Hombe Mädels belegen Platz 2
Landesliga – Frauen
SKV Bonndorf – SKC Unterharmersbach 2
MP:7:1, SP: 17:7
Kegel: 3093:2930
Am Start geriet Unterharmersbach früh ins Hintertreffen. Laura Robel kam auf 489 Kegel, hatte jedoch gegen Ramona Schwenninger (509 Kegel) bei 0:4 Satzpunkten keine Chance. Auch Anna Margenfeld tat sich schwer und musste sich mit 479 Kegeln klar gegen Birgit Eder geschlagen geben, die starke 560 Kegel spielte. Damit lag der SKC nach dem Start bereits mit 0:2 zurück.
In der Mittelpaarung konnte zumindest ein Duell gewonnen werden. Samantha Alexander unterlag mit 477 Kegeln nur knapp gegen Nelly Kalinasch (479 Kegel). Besser machte es Annalena Wacker, die mit sehr guten 498 Kegeln gegen das Duo Silke Gantert / Marianne Möhring (460 Kegel) klar gewann und den einzigen Mannschaftspunkt für Unterharmersbach holte.
Im Schlusspaar waren die Gastgeberinnen dann wieder überlegen. Mia Wacker zeigte jedoch eine starke Leistung und stellte mit 525 Kegeln eine neue persönliche Bestleistung auf, musste sich aber dennoch Birgit Dornfeld (564 Kegel) geschlagen geben. Im letzten Duell konnte auch Barbara Schondelmaier, die nach 60 Wurf durch Chiara Robel ersetzt wurde, nichts Zählbares holen. Zusammen kamen sie auf 462 Kegel und unterlagen klar Karin Cosic (521 Kegel).
Am Ende stand eine deutliche 1:7-Niederlage, bei der Bonndorf über alle Mannschaftsteile hinweg konstanter agierte. Trotz dieser Niederlage kann die junge Unterharmersbacher Mannschaft auf eine starke Saison zurückblicken und sich am Ende über einen hervorragenden zweiten Tabellenplatz freuen.
Hombe 3 verliert zum Saisonabschluss
Bezirksliga – Männer
KSC Önsbach 3 – SKC Unterharmersbach 3
MP: 7:1, SP:15:9
Kegel: 3258:3182
Im Startdurchgang geriet Unterharmersbach früh ins Hintertreffen. Marc-Kevin Krämer kam auf 501 Kegel und musste sich Heiko Schemel geschlagen geben, der mit 541 Kegeln das bessere Ergebnis erzielte. Auch Thorsten Nübling konnte mit 533 Kegeln zwar gut mithalten, verlor jedoch aufgrund der Satzwertung gegen Karl-Heinz Schwendemann (536 Kegel). Im dritten Duell musste sich Michael Fonteiner klar geschlagen geben, er blieb bei 471 Kegel, während Jörg Hofer mit 526 Kegeln souverän punktete. Damit lag der SKC nach dem Start bereits mit 0:3 zurück.
Im Schlusspaar konnte Unterharmersbach dann nur noch Ergebniskorrektur betreiben. Franz-Josef Wacker zeigte mit starken 567 Kegeln eine gute Leistung und gewann sein Duell gegen Markus Schmiederer (532 Kegel). Daneben musste sich Sascha Gonschorek mit 582 Kegeln trotz ordentlichem Ergebnis gegen Dirk Barbanes (589 Kegel) geschlagen geben. Auch Patrick Armbruster konnte mit 528 Kegeln gegen Rico Achsnig (534 Kegel) nichts Zählbares holen.
Am Ende stand eine klare 1:7-Niederlage, bei der Önsbach insgesamt konstanter agierte. Trotz dieser Niederlage beendet die dritte Mannschaft die Saison auf einem soliden vierten Tabellenplatz.
Gemischte 1 fährt siebten Sieg in Folge ein
Bezirksklasse B – Männer
SKC Goldene 9 Lahr X1 – SKC Unterharmersbach X1
MP: 2:6, SP: 11,5:12,5
Kegel: 3099:3115
Nach einer unglücklichen Hinrunde und dem letzten Tabellenplatz zur Winterpause spielte die vierte Mannschaft eine überragende Rückrunde. Vor dem letzten Spieltag war zwischen Platz 4 und Platz 9 noch alles möglich.
Entsprechend motiviert gingen John Alexander und Mathias Prinzbach im Startpaar auf die Bahn, mit dem klaren Ziel, die nötigen zwei Mannschaftspunkte für den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern. Und genau das gelang eindrucksvoll: John setzte sich mit starken 539 Kegeln gegen Waltraud Becher (501 Kegel) durch, während Mathias mit 538 Kegeln knapp gegen Martin Ehret (524 Kegel) gewann. Damit war das Minimalziel direkt erreicht und Unterharmersbach ging mit 2:0 in Führung.
In der Mittelpaarung musste Armin Kesel einen Rückschlag hinnehmen. Mit 477 Kegeln fand er nicht in sein Spiel und unterlag Patricia Discher, die starke 546 Kegel erzielte. Besser machte es Wolfgang Lehmann, der mit 510 Kegeln souverän gegen Wolfgang Kribben (464 Kegel) gewann und den dritten Mannschaftspunkt für den SKC sicherte.
Im Schlusspaar entwickelte sich dann ein echter Krimi. Rolf Willmann kam auf 477 Kegel, musste sich jedoch Thorsten Plschek (566 Kegel) geschlagen geben. Gleichzeitig spielte sich das Duell immer weiter hoch, da Lahr in den Gesamtkegeln aufholte und vor dem letzten Abräumen sogar mit 26 Kegel in Führung lag.
Doch Gerhard Schöner hatte das letzte Wort: Mit überragenden 573 Kegeln setzte er sich klar gegen Anja Mutschler (498 Kegel) durch und sicherte nicht nur den vierten Mannschaftspunkt, sondern drehte auch die entscheidenden Kegel zugunsten des SKC.
Am Ende stand ein knapper, aber verdienter 6:2-Auswärtssieg, mit dem sich die vierte Mannschaft nach einer starken Rückrunde noch auf einen hervorragenden vierten Tabellenplatz vorschieben konnte.


