Inhaberin Gisela Schwendemann und ihre Mitarbeiterin Maria Griesbaum setzen sich zur Ruhe. Die Wurzeln des Geschäftes reichen weit zurück.
Am 31. Dezember 2026 geht eine Ära zu Ende: Inhaberin Gisela Schwendemann hat angekündigt, dass sie das Bettenhaus Zapf zum Jahresende schließen und sich zur Ruhe setzen wird. Im Jahr 1989 hat sie das Geschäft gepachtet und bis heute erfolgreich fortgeführt.
Für die Kundschaft besteht in den kommenden Monaten nun noch die Gelegenheit, den fachlichen Service und vor allem die Bettfedernreinigung in Anspruch zu nehmen. Bestellungen werden noch bis zum letzten Tag vor den Betriebsferien, also dem 18. September 2026, angenommen. Im Anschluss an die Betriebsferien findet lediglich noch der Abverkauf der vorhandenen Artikel statt.
„Bei uns findet man alles fürs Bett oberhalb der Matratze“, erklärt Gisela Schwendemann. Das Angebot reicht von Kissen und Decken über Auflagen bis hin zur Bettwäsche. Daunenfedern oder waschbare Bettfüllungen für Allergiker stehen zur Auswahl. Die Bettfedernreinigung und die Umarbeitung von Kissen und von klassischen Ballondecken werden im Bettenhaus Zapf professionell ausgeführt.
Ein Blick in die Geschichte
Die Geschichte des Kaufhauses Zapf und des Bettenhauses Zapf lassen sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. In der Zeller Stadtchronik erwähnt ist der Kauf des Untertorgebäudes durch den Kaufmann Gustav Zapf im Jahr 1916. Er sanierte das Gebäude und baute es zu einem Bettenhaus mit Werkstatt und Büro um. Nach seinem Tod im Jahr 1946 ging das Untertorgebäude im Jahr 1951 in den Besitz der Firma Prototyp über.
Die Familie Zapf zog mit ihrem Geschäft und Wohnsitz in die Franz-Disch-Straße am Bahnhof um. Auf dem Firmenareal befinden sich bis heute die Villa Zapf und das Bettenhaus mit Verkaufsräumen, Büro und der Bettfedernreinigung im Untergeschoss.
Seniorchefin Lini Zapf hat das Geschäft bis zu ihrem Tod im Jahr 1970 geführt. Ihre Nachfolgerin wurde ihre Nichte und Erbin Lini Hilger. Im Alter von 80 Jahren hat sie das Bettenhaus an die langjährige Mitarbeiterin Gisela Schwendemann verpachtet. Das Firmengebäude ist in den Besitz von Betriebswirt Wolfgang Spitzmüller übergegangen.
Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





