Mit einem furiosen Finale ging die Fasend 2026 zu Ende. Nach einem tollen Fasenddienstag läutete nachts um 24 Uhr die Totenglocke für den Narro.
Am Dienstagmittag herrschte kurzzeitig Weltuntergangsstimmung. Ein Wintergewitter mit Blitz und Donnerschlag, peitschendem Regen und Hagel zog über das Tal hinweg. Aber der Wettergott muss ein Fasendfreund sein. So schnell wie das Gewitter gekommen war, so schnell war es auch wieder vorbei.
Ab 14 Uhr war dann das Narrenstädtle Zell wieder ganz in Narrenhand. Der prächtige Umzug konnte wie geplant wiederholt werden und den ganzen Tag über wurde auf der Straße und auch in den Lokalen ausgiebig gefeiert. Nach dem Umzug traf sich der Narrensamen zum Kinderball im Kulturzentrum und auch die Narrenräte zeigten Kondition und starteten nochmals ihre Rakete.
Aber wie im richtigen Leben ist alles Schöne einmal vorbei. Um Mitternacht läutete droben auf dem Storchenturm die Totenglocke und auf dem Kanzleiplatz herrschte Jammern und Wehklagen.
Feiern bis zum ersten Hahnenschrei
„Wir feiern bis zum ersten Hahnenschrei – lebe Wohl, schöne Narretei“, forderte Zunftmeister Clemens Halter nach altem Ritus dazu auf, die Zeller Fasend 2026 bis in die frühen Morgenstunden des heutigen Aschermittwochs hinein in den Lokalen ausklingen zu lassen.
Vor der ergreifenden Beisetzung des Narros in seinem Grab unterm Storchenturm schleppte sich schweren Schrittes nach Mitternacht der Trauerzug durch das Zeller Narrenstädtle. Laut war das Heulen der eisernen Närrinnen und Narren, die das schier Unfassbare nicht fassen konnten. Vorneweg marschierte die gemischte Zeller Fasendkapelle, angeführt von Ober-Minipäper Georg „Schorsch“ Heitzmann.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





