Beim Preisschnurren am Samstag wurden närrische Urstände gefeiert. Bei einem Thema waren sich die Schnurranten und Gäste besonders einig.
Die Gründung von zwei neuen Hexenzunft-Vereinen im Jahr 2025 in Zell a. H. wurde zum Thema beim Preisschnurren am Fasendsamstag. Drei Gruppen zogen durch die Schnurrantenlokale „Badischer Hof“, Café „Alt Zell“ und die Zunftstube im Gasthaus „Adler“.
Nixen und Fischer aus Kinzig und Harmersbach
Die Seebären der Gruppe „Kinzig Ahoi“ (Esther Kalmring, Carmen Lang und Godoliva Steinkönig) brachten den Landratten in den Lokalen bei, wie man richtige Seemannsknoten knüpft und heuerten zur Verstärkung ihrer Mannschaft starke Männer und Frauen an.
Auch die „Nixen aus dem Harmersbach“ (Evi Schmidl, Silvia Raiff und Viviane Thierry) sorgten für feucht-fröhlichen Narrenspaß. Manch dicker und dünne Fisch zappelte bei ihnen am Anglerhaken.
Gelöbnis auf die Zeller Narrenchronik
Ganz in schwarz gewandet und mit den Insignien der Zeller Fasend ausgestattet zog das „Aktionsbündnis Narrenrat für ein hexenfreies Zell“ (Moni Selinger, Viktor Lehmann, Max Breig) durch die Lokalitäten, um die Anwesenden zu prüfen, ob schon „Hexenbefall“ vorhanden sei. Mit der Saubloder wurde ausgependelt, mit einer Perlenkette musste ein närrischer Rosenkranz gebetet werden und als Höhepunkt der Hexenaustreibung musste die Narren ihre Hand auf die Zeller Narrenchronik legen und ihren Schwur auf die traditionelle Zeller Fasend leisten.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.



