Das gab es noch nie: Erstmals tagte das ehrwürdige Dörfle-Narrengericht. Zur Verhandlung ein schwerwiegender Fall von Zechprellerei in Wolfach. Auf der Anklagebank die Zeller Narrenzunft in Person von Vizezunftmeister Stefan Polap.
Der Vorwurf: Beim Narrentreffen in Wolfach wurden 16,80 Euro nicht bezahlt. Dörfle-Bur Ralf sprang in die Presche und rettete damit die Taverne in Wolfach vor dem Ruin. Das Beweisstück: der Originalbeleg. Die geforderte Strafe: 10 Sozialstunden in der Wurstbude der benachbarten Hexenzunft am Fasentsonntag.
Es gab mehrere Verhandlungsrunden und der Angeklagte zeigte sich wenig einsichtig. Dennoch zeigte sich das Narrengericht milde und verkündet im Namen des närrischen Volkes, dass die Strafe wegen guter Führung von zehn auf eine viertel Stunde am Fasenddienstag reduziert wird.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





