DLRG Biberach feiert Wiedereröffnung ihres „Raums“. Über 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden und rund 14.000 Euro Eigenmittel investierte die DLRG in das Projekt.
Nach Jahren der Planung, unzähligen Arbeitsstunden und einigen Rückschlägen konnte die DLRG Biberach am vergangenen Freitag endlich ihr frisch umgebautes Vereinsheim, den „Raum“, offiziell wiedereröffnen.
Vorweihnachtliche Stimmung
Rund 70 Gäste – darunter Mitglieder, Vertreter der Gemeinde, Spender und Freunde – feierten auf der winterlich geschmückten Terrasse des Waldterrassenbads Biberach den gelungenen Abschluss des Projekts. Bei Glühwein, Häppchen vom Bächle Beck und kalten Temperaturen kam fast schon vorweihnachtliche Stimmung auf.
Ein besonderer Dank galt an diesem Abend all jenen, die das Projekt über Jahre hinweg unterstützt haben – den zahlreichen Helferinnen und Helfern, den großzügigen Spenderinnen und Spendern sowie der Gemeinde, ohne deren Rückhalt die Umsetzung nicht möglich gewesen wäre.
Wachsende Zahl der Jugend
„Wir haben endlich wieder genug Platz“, freute sich der erste Vorsitzende Marius Isenmann in seiner Begrüßung. Der Umbau sei nach vielen Jahren der Diskussion dringend nötig gewesen. Vor allem zu eng war es zuletzt geworden, besonders für die wachsende Jugend mit über 60 Kindern und Jugendlichen. Aber auch Brandschutz und Schimmel waren unter anderem als Probleme im alten Raum zu Tage getreten.
Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Martin Neumaier blickte Isenmann auf die bewegte Geschichte des Vereinsheims zurück: vom alten Raum aus dem Jahre 1979, der Sanierung 1997 über die ersten Planungen des Umbaus 2019 bis hin zu den Herausforderungen durch Corona, steigende Baukosten und einen Wasserschaden im Endspurt der Renovierung im Frühjahr 2025, weswegen die ursprüngliche Eröffnung hatte verschoben werden müssen.
Unterstützung durch die Gemeinde und Spender
Am Ende habe sich der Einsatz aber gelohnt: Über 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden und rund 14.000 Euro Eigenmittel investierte die DLRG in das Projekt, das zusätzlich mit Unterstützung der Gemeinde im Rahmen von 50.000 Euro und zahlreicher Spender umgesetzt werden konnte. Entstanden sind moderne, freundliche Räumlichkeiten mit Küche, Multimedia-Anlage, Fußbodenheizung und deutlich mehr Platz für Theorie, Sitzungen und gesellige Abende.
Bürgermeister Breig lobte in seiner Ansprache den langen Atem des Vereins: „Es war ein weiter Weg mit Rückschlägen und Enttäuschungen, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die DLRG hat hier einen Ort des Engagements und der Freundschaft geschaffen.“ Besonders hob er die ehrenamtliche Leistung und den Zusammenhalt hervor: „Mit viel ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder und der Hilfe des Bauhofs ist hier in vielen Arbeitsstunden etwas entstanden, das weit über einen Vereinsraum hinausgeht.“
Lob für Gemeinschaft und Vereinsgeist
Auch Richard Kammerer, Sprecher der Vereine, überbrachte Glückwünsche im Namen aller örtlichen Vereine: „Was hier entstanden ist, zeigt, was Ehrenamt schaffen kann, wenn Gemeinschaft und Vereinsgeist groß sind.“ Besonders beeindruckt zeigte er sich von der lebendigen Jugendarbeit der DLRG, die selten so zu beobachten sei. Nun können die traditionsreichen „Raumabende“ von denen er in den letzten Jahrzehnten schon vieles gehört habe und die schon früher sehr besonders gewesen sein sollen, in neuem „Glanz“ fortgesetzt werden.
Im neuen Raum konnten sich die Gäste gleich selbst ein Bild davon machen und das Vereinsheim besichtigen. Eine Bildergalerie dokumentierte den Umbau vom Abriss bis zum Einzug. Und noch am Eröffnungsabend wurde der Raum dann für das genutzt, wofür er besonders gedacht ist: gemeinsames Feiern und Zusammenkommen – ein Ort des Miteinanders.





