Augenoptikermeisterin Jasmin Glaser führt Familientradition in Zell am Harmersbach fort. Am Samstag durfte sie bei der Meisterfeier in Pforzheim ihren Meisterbrief entgegennehmen.
Am vergangenen Samstag fand in Pforzheim die Meisterfeier für 380 Absolventinnen und Absolventen statt. Im CongressCentrum Pforzheim würdigte Karsten Lamprecht, der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe, deren meisterhafte Leistungen. Unter den erfolgreichen Meisterschülern ist Jasmin Glaser aus Zell
a. H., die es in nur drei Jahren von der Gesellin bis zur Meisterin geschafft hat.
Ein ganz besonderer Werdegang
„Tradition trifft auf frischen Wind“, kommentierte Geschäftsführer Erdogan Yilmaz den Tatendrang und die Ideen, mit denen sich seine Tochter Jasmin Glaser in das Familienunternehmen einbringt. In nur drei Jahren hat die junge Zellerin den Weg von der Gesellin bis zur Meisterin in der Augenoptik im wahrsten Sinne des Wortes „gemeistert“ – und das nach einem ganz besonderen Werdegang.
Denn zunächst schlug Jasmin Glaser einen anderen beruflichen Weg ein: Nach ihrem Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre und vier Jahren Tätigkeit in einem Unternehmen reifte in ihr der Entschluss, in die Fußstapfen ihrer Eltern und Großeltern zu treten und die Familientradition fortzuführen.
„Mir wurde klar, dass mein Herz doch für das Handwerk schlägt – und dafür, den Menschen zu gutem Sehen und somit zu neuer Lebensqualität zu verhelfen“, erzählt sie. Mit großem Engagement und viel Leidenschaft begann sie daraufhin die Ausbildung zur Augenoptikerin und absolvierte diese in Rekordzeit. Nun hat sie mit Bravour die Meisterprüfung bestanden – und wird das Zeller Traditionsunternehmen Optik Glaser GmbH in dritter Generation weiterführen. Seit der Gründung im Jahr 1965 steht der Name Glaser in Zell am Harmersbach für Qualität, Fachwissen und persönliche Beratung rund ums gute Sehen.
Tief in Zell verwurzelt, aber mit offenem Blick für Neues, verbindet Jasmin Glaser das Beste aus beiden Welten – betriebswirtschaftliches Know-how und handwerkliche Präzision. Mit ihrem Engagement und ihrer Begeisterung zeigt sie, dass das traditionelle Handwerk auch in der jungen Generation eine lebendige Zukunft hat.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





