Beim Familienwortgottesdienst in der St.-Mauritius-Kirche standen Dank und Teilen im Mittelpunkt.
Am vergangenen Sonntag feierte die Pfarrgemeinde einen Familienwortgottesdienst zum Erntedankfest. Pfarrer i. R. Stern und Karin Beck, die Organisatorin, gestalteten die Feier gemeinsam mit dem Liturgiekreis Prinzbach und modernen Liedern.
Fünf-Finger-Dank
Nach dem Lied „Ein neuer Tag beginnt“ begrüßte Pfarrer Stern die Gemeinde und verwies auf den reich gedeckten Tisch mit Früchten und Gaben der Erde. Mit dem Gottesdienst wollte man „Danke“ sagen. Anschließend folgte „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen“ und das Tagesgebet. Anhand der fünf Finger der Hand erläuterte Stern den Dank: Der Daumen zeigt aufwärts – alles richtig gemacht, der Zeigefinger weist uns den Weg, der große Mittelfinger erinnert daran, dass nicht alles gut war, der Ringfinger steht für Familie und Freunde, der kleine Finger symbolisiert Wachstum. Dann falteten alle Teilnehmenden die Hände zum Gebet.
Alles hat seine Bedeutung
In der Lesung wurde der Bauer beschrieben, der viel sät und viel erntet, um Bedürftige zu unterstützen. Das Lied „Eine Handvoll Erde“ leitete das Evangelium ein. Im Erntedank-Evangelium erläuterte man die Bedeutung der Buchstaben: E für Erde und Ernte, R für Regen, N für Nahrung und Not, T für Tod als Teil des Lebens, D für Dank, A für Arbeit und K für Konsum. In den Fürbitten wurde für hungernde Menschen, Opfer von Unglücken und Naturkatastrophen, für diejenigen in der Nahrungsmittelproduktion sowie allgemein für die Erde gebetet und der Verstorbenen gedacht.
Segen für die Gaben
Die Gabenbereitung wurde mit „Nimm, o Herr, die Gaben, die wir bringen“ begleitet. Pfarrer Stern segnete die Erntedankgaben und die mitgebrachten Körbchen. Nach dem Hochgebet leitete das Lied „Lasst uns miteinander singen, loben und danken dem Herrn“ zum Vaterunser über. Den Friedensgruß schloss der Kanon „Herr, gib uns deinen Frieden“ ab. Die Kommunion umrahmte der Liturgiekreis mit „Gott ist Vater, Gott ist gut“.
Nach der Kommunion dankte Pfarrer Stern besonders Karin Beck für die Organisation und dem Liturgiekreis für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes. Die zahlreichen Besucher spendeten kräftigen Applaus. Mit dem feierlichen Segen und dem Lied „Gott, dein guter Segen“ fand der Erntedankgottesdienst einen würdigen Ausklang.





