Gegen 18.45 Uhr steht mit großer Wahrscheinlichkeit fest, wer in den kommenden acht Jahren Bürgermeister von Oberharmersbach ist.
Am kommenden Sonntag, 12. Oktober 2025, sind 1975 Wahlberechtigte in Oberharmersbach dazu aufgerufen, den Bürgermeister der Gemeinde für die kommenden acht Jahre zu wählen.
Das Wahllokal im Lesesaal in der Reichstalhalle ist von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Auszählung der Stimmen wird anschließend im Rathaus durchgeführt. Es wird damit gerechnet, dass Hauptamtsleiterin Dominika Hättig in ihrer Funktion als Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses gegen 18.45 Uhr das Wahlergebnis bekanntgeben kann.
50 Prozent und eine Stimme
Am Sonntag stellen sich mit Bürgermeister Richard Weith sowie Zerspanungsmechaniker Andreas Rösch zwei Bewerber zur Wahl. Das Wahlrecht in Baden-Württemberg gibt vor, dass im ersten Wahlgang jener Bewerber Wahlsieger ist, der die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen auf sich vereinen kann. Dash heißt 50 Prozent und eine Stimme.
Bei nur zwei Bewerbern wird es somit am Sonntag in Oberharmersbach rein rechnerisch einen Wahlsieger geben. Dass beide Bewerber exakt die gleiche Stimmenzahl erhalten und es damit zu einer Patt-Situation kommt, wäre sicherlich eine große Überraschung.
Allerdings hat der Stimmzettel auch noch eine dritte, leere Zeile, wo die Wähler einen anderen Namen eintragen können. Bei allen Rechenspielen könnte dies das Zünglein an der Waage sein. Aber auch hier spricht der Blick zurück auf die Bürgermeisterwahl vor acht Jahren eine andere Sprache. Von der Möglichkeit, einer anderen Person die Stimme zu geben, wurde gerade zwei Mal Gebrauch gemacht.
285 Briefwähler haben schon abgestimmt
Bis zum gestrigen Donnerstag haben bereits 285 der insgesamt 1975 Wahlberechtigten ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Da es in Oberharmersbach nur einen Wahlbezirk gibt, werden die Briefwahl-Stimmen am Sonntag nicht extra dargestellt, informiert Hauptamtsleiterin Dominika Hättig. Es gibt am Sonntag 189 Bürgerinnen und Bürger, die zum ersten Mal an der Bürgermeisterwahl teilnehmen dürfen.
Zum Vergleich hat es bei der Bürgermeisterwahl vor acht Jahren 2083 Stimmberechtigte und 218 Briefwähler gegeben.
Am Sonntag sind rund 20 Personen im Einsatz, die für einen reibungslosen Ablauf des Urnengangs sorgen werden.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





