Seit 35 Jahren sorgt die Aktion „Sicherer Schulweg“ von Volksbank Lahr und Verkehrswacht Lahr in Lahr und Umgebung dafür, dass Kinder sicher zur Schule kommen.
Ein wichtiger Bestandteil ist seit 25 Jahren das Theaterstück „Das kleine Zebra“, mit dem Grundschülerinnen und Grundschüler spielerisch das richtige Verhalten im Straßenverkehr lernen.
Eine Woche lang tourt das Theaterprojekt durch Schulen in der Region. Rund 700 Kinder aus 14 Schulen nehmen daran teil, darunter die Erstklässler des Bildungszentrums Ritter von Buss in Zell am Harmersbach.
Das kleine Zebra, das in der Geschichte seine Mutter sucht, lernt dabei gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, wie man Straßen überquert, worauf man am Zebrastreifen achten muss und was Ampelfarben bedeuten.
Polizeirätin Helena Kucher vom Polizeipräsidium Offenburg kennt das Stück noch aus ihrer eigenen Schulzeit. Heute leitet sie das Referat Prävention und weiß, wie wichtig solche Projekte sind: „Die Kinder lernen hier mit Spaß, worauf es ankommt – und nehmen das Gelernte mit nach Hause.“ Denn auch Eltern würden durch ihre Kinder immer wieder für sicheres Verhalten im Straßenverkehr sensibilisiert.
Dass Präventionsarbeit notwendig bleibt, zeigen aktuelle Zahlen: Im Bereich des Polizeireviers Lahr ereigneten sich im vergangenen Jahr sieben Schulwegunfälle, in diesem Jahr bereits vier. Polizeidirektorin Susanne Steudten betont: „Wir müssen dranbleiben. Die Kinder sind im Verkehr oft auf sich gestellt – da zählt jede Übung, jeder Hinweis.“
Peter Rottenecker, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Lahr, bedankte sich bei den Vertretern der Polizei aus Lahr und Offenburg sowie der Verkehrswacht für ihren engagierten Einsatz zum Schutz der jüngsten Verkehrsteilnehmer und gab auch für das kommende Jahr die Zusage für die Durchführung der Aktion. „Sicherer Schulweg“ ist ein schönes Beispiel dafür, was regionale Zusammenarbeit bewirken kann, sagt der Vorstandsvorsitzende. „Was einer allein nicht schafft, schaffen viele zusammen.“





