Christa und Ludwig Moser können auf 60 ausgefüllte Ehejahre zurückblicken. Gemeinsam haben sie den Landmaschinenbetrieb aufgebaut. Ihr Familienleben und der Geschäftsalltag waren immer eng verknüpft.
Am vergangenen Sonntag haben Christa und Ludwig Moser in der Klosterkirche in Beuron ihre diamantene Hochzeit gefeiert. Begleitet wurden sie dabei von ihrem engsten Familienkreis.
Die Hochzeitsmesse wurde von Pater Martin zelebriert. Der Gottesdienst in der Klosterkirche wurde von einem Kirchenchor mit herrlichen Gesängen und mit Geigen-Solospiel festlich umrahmt. Das war ein besonderes Geschenk zur Diamanthochzeit.
Nach der Messfeier hat Pater Martin das Jubelpaar in die angegliederte Gnadenkapelle eingeladen. Dort hat er Christa und Ludwig Moser im Namen Gottes den Segen gespendet und auch alle Gäste mit einbezogen.
Anschließend gab es ein Mittagessen im nahe gelegenen Gnadenweiler. Auch der europaweit bekannten Wallfahrtskapelle „Maria Mutter Europas“ stattete die Familie Moser einen Besuch ab. Bei Kaffee und Kuchen im Café „Kapellenblick“ klang die diamantene Hochzeitsfeier aus.
Das Kennenlernen war ein Heimspiel
Christa und Ludwig Moser können stolz und zufrieden auf ausgefüllte 60 Ehejahre zu-rückblicken. Gerne erinnern sie sich an die Anfänge ihrer Beziehung, denn das Kennenlernen war sozusagen ein Heimspiel.
Christa geb. Schilli war bei der Brauerei Jehle in der Buchhaltung tätig. Ludwig Moser hatte geschäftliche Beziehungen zur Brauerei, so dass man sich immer wieder begegnete. Beherzt hat Ludwig seine spätere Frau zu einer Rundfahrt mit seinem VW Käfer mit 24 PS eingeladen. Kaffeepause wurde in Freudenstadt eingelegt. So hat man sich immer wieder getroffen.
Ludwig war aktiver Turner und wurde von Christa zu den Turnfesten begleitet. Die Beziehung ist privat und geschäftlich weiter zusammengewachsen. Christa erledigte in Ludwigs Geschäft die Buchhaltung. Am 21. September 1965 läuteten für das junge Paar in der St.-Blasius-Kirche in Biberach die Hochzeitsglocken. Aus ihrer Ehe gingen die drei Kinder Gabriele, Robert und Claudia hervor. Heute gehören auch sechs Enkelkinder zur Familie.
Neubau in der Brucherstraße 11
Der Umzug in die Brucherstraße 11 war ein Meilenstein für die Mosers. Dort wo heute das Büro ist, befand sich ihre erste Wohnung. Bald wurden die Räumlichkeiten zu klein und man hat sich 1969 entschlossen, direkt neben dem Werkstattgebäude ein Wohnhaus zu bauen. Nach der Bauzeit haben sich die Eheleute, zusammen mit ihren Kindern, jährlich eine Woche Urlaub gegönnt. Für längere Reisen ist geschäftlich bedingt keine Zeit gewesen.
Ludwig und Christa Moser haben sich ganz der Familie und dem Aufbau ihres Betriebs gewidmet. Die Aktivitäten in den örtlichen Vereinen mussten ausgesetzt werden. Ludwig Moser war im Turnverein und in der DRK-Ortsgruppe aktiv. Christa Moser sang im Kirchenchor und war noch mehrere Jahre Schriftführerin im Krankenverein. Passiv sind sie den Vereinen bis heute treu geblieben.
Die Firma Moser hat sich dem Bundesverband für Landbautechik angeschlossen. Dort wurden regelmäßig Fachveranstaltungen und Seminare durchgeführt, die beide gemeinsam besucht haben. Auch Exkursionen zu den Fahrzeugherstellern im Ausland waren mit dabei. Diese führten unter anderem nach Amerika, Italien, Österreich, Russland, Frankreich und England.
Ludwig Moser leitete die Werkstatt und pflegte die Kundenkontakte. Bei seiner Frau Christa war das Büro in besten Händen. Zum 1. Januar 2009 konnten sie ein gut bestelltes Haus an ihren Sohn Robert übergeben.
Auch im Rentenalter aktiv geblieben
Auch im Rentenalter haben die Mosers ihre Hände nicht in den Schoß gelegt. Christa gab immer noch Hilfestellung im Büro während Ludwig als Springer im Betrieb tätig ist, wenn er gebraucht wird. Wenn nicht nutzt er gerne die Donnerstagstreffen des Historischen Vereins im Kettererhaus-Museum, wo die Geselligkeit gepflegt wird. Gemeinsam widmen sie sich gerne der Gartenarbeit.
Das bekannte und geschätzte Unternehmerehepaar ist fest in der Dorfgemeinschaft verwurzelt und regelmäßig bei öffentlichen Anlässen anzutreffen. Nicht zuletzt informieren sie sich als treue Leser der „Schwarzwälder Post“ über das Geschehen in der Heimat.
Über die Glückwunschschreiben von Ministerpräsident Kretschmann, von Erzbischof Burger und von Pfarrer Gerner zu ihrer diamantenen Hochzeit haben sich Christa und Ludwig Moser sehr gefreut. Seitens der Gemeinde Biberach gratulierte Bürgermeister-Stellvertreterin Sigrid Armbruster und überbrachte ein Präsent. Allen guten Wünschen schließt sich auch die „Schwarzwälder Post“ gerne an.




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