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Nordrach | 10.03.2017

»Er kennt sich besser aus als viele Einheimische»

Michael Bürgermeister-Brausch wurde für seinen 75. Aufenthalt auf dem Stollengrundhof geehrt – Auch seine Familie kommt regelmäßig hierher

Foto:
Wurden für vielfache Aufenthalte auf dem Stollengrundhof geehrt: Anja Bürgermeister (2. v.l., daneben:) Edith Bürgermeister, Marc Bürgermeister, Michael Bürgermeister-Brausch. Neben diesem sitzend freute sich Nordrachs Bürgermeister Carsten Erhardt über die Treue der Gäste, desgleichen die Gastgeberfamilie Bohnert. Foto: Gemeinde
von Inka Kleinke-Bialy

Bis zu sechs Mal im Jahr kommt Michael Bürgermeister-Brausch zum Wandern nach Nordrach. Zum 75. Mal nun schon hat er sich auf dem Stollengrundhof aufgehalten, seine Frau Anja zum 35. Mal und seine Schwiegermutter Edith sowie Sohn Marc jeweils zum 10. Mal.
»Heute sind ja gleich ein paar Bürgermeister versammelt«, flachste Nordrachs Bürgermeister Carsten Erhardt anlässlich der Anfang März erfolgten Ehrungsfeier auf dem Stollengrundhof. »Man kennt sich, man freut sich, wenn man Sie sieht«, sprach er für die Einwohner Nordrachs mit Blick auf Michael Bürgermeister-Brausch als »Hauptjubilar« – und an seine Familie gewandt sagte er: »Überhaupt haben wir heute viele Nordrach-Freunde am Tisch.«

Auch er selbst freue sich jedes Mal, wenn er  Michael Bürgermeister-Brausch treffe. Mit einem Schmunzeln allerdings gestand Carsten Erhardt: »Es fällt schwer, diese Ehrung zu machen, was soll man Ihnen über Nordrach erzählen«. Womit er auf die Ortskenntnisse des langjährigen Gastes anspielte.

Nordrach kennengelernt hat der Landschaftsgärtner durch einen Reha-Aufenthalt in der Klausenbach-Klinik, »sieben oder acht Mal bin ich dort gewesen.« Damals nahm er sich vor, »hier öfter Urlaub zu machen.« Wegen der Natur und wegen der Möglichkeit zu ausgedehnten Wanderungen.

Land und Leute hat er dadurch kennengelernt. »Man braucht zwar eine gewisse Zeit, bis man mit den Leuten warm wird«, erzählt Michael Bürgermeister-Brausch, »aber dann ist man aufgenommen«, schwärmt er von der Freundlichkeit der Menschen im Nordracher »Wanderparadies«. Auch an den früher mit Paul Boschert stattfindenden Wanderwochen hatte er lange Jahre regelmäßig teilgenommen, desgleichen an den  Wanderwochenenden sowie an den Halbtagswanderungen.

Mit dem Ergebnis, dass er sich in Nordrach »viel, viel besser auskennt als viele Einheimische«, meint die Gastgeber-Familie Bohnert. Kein Wunder, denn im Schnitt hält sich ihr in Leimen wohnender Gast zwei bis drei Mal im Jahr in Nordrach auf, »in Spitzenzeiten bis zu sechs mal.«

»Es gibt hier immer noch Ecken, wo man noch nicht war und die nicht unbedingt ausgeschildert sind, wie z.B. der Täschenkopf«, stellt Michael Bürgermeister-Brausch fest und freut sich gleichzeitig darüber, wie unterschiedlich die Natur wirkt, wenn man zu verschiedenen Tages- oder Jahreszeiten an derselben Stelle ist: »Es sieht immer wieder anders aus.« Sogar im Schwarzwaldverein ist er Mitglied, seit 10 Jahren nun schon. Und sein Fahrzeug mit Heidelberger Kennzeichen beinhaltet die Buchstaben »OG«, das wollte sein Sohn Marc so haben.

Bei der Familie Bohnert ist der Leimener »durch Zufall« gelandet. »Du bist Schuld, dass ich da schon so lange bin«, habe er erst neulich zu Margarete Vollmer gesagt. Denn damals, als er aufs Geratewohl bei ihr angerufen hatte, war deren Gäste-Unterkunft belegt, so kam er auf den Stollengrundhof. Und der stellt für den Vielwanderer die ideale Ausgangslage für seine Märsche dar: »Man ist schon auf einer gewissen Höhe und kann von hier aus weiter.«

»Nordrach kann ein Jungbrunnen sein«, meint der 60-Jährige überdies, auf seine körperliche Fitness angesprochen – und schwärmt bei der Gelegenheit auch gleich vom Genuss des unverbrauchten Quellwassers auf dem Stollengrundhof, hier oben, abseits des Dorfes, von nichts als Wald und Wiesen umgeben.

Bei seinen Wanderungen ist Michael Bürgermeister-Brausch zwar meist alleine unterwegs. Und wenn er alleine mit dem Zug anreist, dann übernachtet er meist unten im Dorf. Sehr häufig aber fährt er mit dem Auto nach Nordrach, dann begleitet ihn seine Frau Anja auf den Stollengrundhof – heuer zum bereits 35. Mal. Und sie wiederum, die 47-jährige Verwaltungsangestellte, ist dann oftmals mit dem inzwischen 17-jährigen Sohn Marc »auf Achse«. Der war im Alter von zwei Jahren erstmals bei der Familie Bohnert, hat diesmal Freundin Michelle mitgebracht (»so schön ist das hier!«) und wurde nun für seinen 10. Aufenthalt geehrt. Gleiches galt für seine Oma Edith Brausch, die sich zunächst zur Reha in der Winkelwaldklinik aufhielt (»sehr familiär ist das dort und sehr freundlich sind die Leute«), seither genießt auch sie die Gastfreundlichkeit der Menschen auf dem Stollen­grundhof.

»Wir freuen uns darüber, dass Sie so treue Werbeträger für uns sind und bedanken uns für Ihr Immer-Wieder-Kommen«, mit diesen Worten übergab Bürgermeister Carsten Erhardt Präsente sowie Ehrungs-Urkunden.

Gleichzeitig sei diese Treue eine Auszeichnung für die Gastgeberfamilie Bohnert, betonte er. Die wiederum hob hervor: »So eine Treue zum Ort und zum Gastgeber ist nicht selbstverständlich heutzutage.« Auch sie überreichte Präsente und kredenzte eine Schwarzwälder-Kirschtorte, die aussah wie aus dem Bilderbuch, zum Dahinschmelzen duftete und auch genauso schmeckte: »Eine der besten«, schwörte Michael Bürgermeister-Brausch.

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