Wozu heute noch Kirche? Wie er das meint und wozu ihn das anspornt, davon erzählt der redegewaltige Medienmönch Br. Paulus Terwitte aus der Geldstadt Frankfurt am Sonntag, 15. September von 14.30 bis 15.30 Uhr in der Wallfahrtskirche Maria zu den Ketten in Zell am Harmersbach.

Die Kirche verliert ihre Macht. „Und das ist auch gut so,“ meint der Kapuziner und aus vielen Medien bekannte Bruder Paulus. Der 60-jährige Westfale lebt in Frankfurt am Main, hat in Offenburg seine ersten Priesterjahre erlebt und in Stühlingen bei Schaffhausen. Nun lebt er in der Bankenmetropole und sagt: „Jetzt ist die Kirche erst recht gefragt.“ Jetzt sei die Stunde, so der auch mit obdachlosen und armen Zeitgenossen vertraute gebürtige Westfale, jetzt sei die Stunde, in der Christen gefragt sind, wachsender Unsicherheit und zunehmender Bereitschaft, Konflikte mit Ausgrenzung und Gewalt anzugehen, mit dem Vertrauen auf die Gegenwart Gottes entgegenzutreten. „Jeder Herrgottswinkel, jedes Wegkreuz, jede Kirchenglocke verkündet: Du bist mehr, als du hast. Größer, als du denkst. Weiter, als du dir vorstellen kannst.“