Am kommenden Sonntag, 31. März, findet wieder der Misereor-Sonntag im Pfarrzentrum Oberharmersbach statt.

Nach dem Gottesdienst gegen 10.30 Uhr wird von einer Gruppe von »Kifafa«-Besuchern, vom letzten Jahr und vom Januar diesen Jahres, von Elvira Seidel, Susanne Hogenmüller und Regina Totzke ein aktueller Bericht über die Entwicklung von Kifafa gegeben.

»Kifafa« kann mit seinem Engagement in Kenia mittlerweile auf eine über 20-jährige Unterstützung zurückblicken. Die Gründerin Doris Wieghorst begann ihre Tätigkeit mit der Unterstützung für epilepsie­kranke Kinder und einem Medikamentenprogramm. Im Jahr 2004 wurde mit dem Bau eines Waisenhauses begonnen, welches im April 2007 mit acht Mädchen eröffnet werden konnte. Heute können 30 Waisenkinder aufgenommen werden. Durch kontinuierliche bauliche Erweiterungen konnten ein Gästehaus, Küche, Speisesaal, Waschplätze, die Anlegung eines Gartens, Trinkwasserbrunnen und noch einiges mehr hinzugewonnen werden. Grundstücke muss­ten erworben werden und die Zufahrt zum Gelände wurde verbessert. Gleichzeitig wurden Patenschaften vermittelt, um Straßenkindern in Nairobi und Umgebung eine Schulbildung zu ermöglichen.

Aus der Selbsthilfegruppe »Mise-Care and Support Child Project« entstand die NGO (Nicht Regierungsorganisation) »Kifafa-Care and Support Child Project«. Diese konstituierte sich in Nairobi. Im Vorstand sind nun ehemalige Patenkinder, die sich für benachteiligte epilepsiekranke Kinder engagieren. Eine gelungene Sache.

Der Missionskreis hat seit über 13 Jahren persönliche Kontakte zu dieser Organisation. Es konnten schon einige Patenschaften für dieses Projekt gewonnen werden.
Das jüngst ins Leben gerufene Essensprogramm sowie das Medikamentenprogramm können auf der Internetseite www.kifafa.de mitverfolgt werden.

»Es freut uns, dass die Organisation weiter wächst und auch aus unserer Gegend schon einige Besucher in Kendu Bay am Viktoria See, Kenia, willkommen heißen konnte«, sagt Martina Boschert vom Missionskreis und lädt im Namen des Kreises zum Misereor-Sonntag ein. »Es erwartet Sie ein interessanter Vortrag, nicht zuletzt, weil die Kifafa Besucher Land und Leute selbst kennengelernt haben.«

Außerdem werden am Sonntag im Pfarrzentrum Transfer-Produkte zum Verkauf angeboten, es gibt frisch gebackenes Holzofenbrot, Mittagstisch mit Erbseneintopf sowie einen Warenverkauf mit kunsthandwerklichen Gegenständen aus Kenia. Kaffee und Kuchen ist bis ungefähr 14 Uhr erhältlich – auch zum Mitnehmen.

Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Zuhörer und Besucher und bedanken sich schon jetzt für das Interesse und die Unterstützung.