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Wolfach | 7.08.2020

Trotz Corona-Lockdown in neun Monaten zur Fachhochschulreife

Nicht nur der Schulleiter der Beruflichen Schulen Wolfach ist erleichert, dass Lernen unter Pandemiebedingungen möglich war

Foto:
Die Schüler der Berufskollegs Technik und Wirtschaft an den Beruflichen Schulen Wolfach freuen sich über ihr Abschlusszeugnis. Foto: Pascal Rosen
von Dr. Hannelore Zimmermann

Mit einer Feier wurden die Berufskollegs an den Beruflichen Schulen Wolfach verabschiedet. Schulleiter Heinz Ulbrich betonte in seiner Ansprache, dass dieser Abschluss in Corona-Zeiten die diesjährige Klasse vor unerwartete Herausforderungen gestellt habe.

Als die Klassen sich im Herbst 2019 zusammenfanden, erwartete man ein weitgehend normales Schuljahr. Aufgrund der guten Wirtschaftslage waren es in diesem Jahrgang nur wenige Schülerinnen und Schüler, die sich für diesen Bildungsgang entschieden. Keiner ahnte, dass das sowieso schon ehrgeizige Vorhaben, in nur neun Monaten die Fachhochschulreife zu erwerben, diesmal noch durch zusätzliche Hürden erschwert würde. Nach teilweise jahrelanger Pause entscheiden sich die Fachhochschüler, aufbauend auf einem Mittleren Bildungsabschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung, die Fachhochschulreifeprüfung in Angriff zu nehmen. Sie befähigt zum Studium an einer Fachhochschule und erweitert die beruflichen Möglichkeiten enorm.

Der Übergang vom Beruf zur Vollzeitschule ist vor allem dann eine Herausforderung, wenn dazwischen mehrere Jahre beruflicher Tätigkeit liegen. Doch Anfang Februar hatten sich die Schülerinnen und Schüler zum Halbjahresende gut an die gestellten Anforderungen angepasst. Nachdem wenige Wochen später der Lockdown kam, war es besonders schwierig, diese Klasse weiter zu fördern, da der umfangreiche Stoff in sehr kurzer Zeit vermittelt werden muss. Hier ließen sich die Lehrkräfte viel einfallen, um die künftigen Fachhochschüler möglichst individuell zu fördern. Mit selbst erstellten Lernvideos, Onlinekorrekturen, Videokonferenzen und vielen Arbeits- und Lösungsblättern riss der Kontakt zwischen Lernenden und Lehrern nie ab. Bei Bedarf konnte auch telefonische Unterstützung geleistet werden.

Entlastung kam auch von Seiten des Kultusministeriums, da den Schülern, zusätzlich zum zeitlich nach hinten verschobenen Haupttermin, zwei Nachtermine für ihre Prüfungen zu Verfügung gestellt wurden. Für die Qualität des Unterrichts spricht, dass zwei Drittel der Prüflinge sich entschlossen, zum Haupttermin regulär die Prüfung abzulegen. Drei Schüler nahmen den Nachtermin in Anspruch und einer entschied sich, das Schuljahr freiwillig zu wiederholen. Erfreulicherweise bestanden alle mit guten Ergebnissen, so dass es am Ende wirklich Grund zum Feiern gab, als alle das wohlverdiente Fachhochschulreifezeugnis in Händen hielten. Für besonders gute Leistungen konnten sogar Preise vergeben werden. Diese erhielten Dominik Neumaier und Marco Armbruster. Zusätzlich bekam Dominik Neumaier den von der Volksbank gestifteten Preis für herausragende Leistungen.

Spannend sind die beruflichen Pläne nach Ablegen der Prüfung. Zwei Schüler streben ein Duales Studium im technischen oder wirtschaftlichen Bereich an. Ein Schüler wird Maschinenbau studieren, ein anderer Public Management und einer Kommunikationsdesign. Auch ein Ingenieursstudium im Bereich Mechatronik ist geplant. So wurde, wie Schulleiter Heinz Ulbrich in seiner Rede betonte, auch dieser Jahrgang trotz Corona zu einem guten Abschluss gebracht.

Wir gratulieren den Absolventen aus dem Verbreitungsgebiet der »Schwarzwälder Post«: Erwin Miller, Biberach, Erwin Naibauer, Zell a. H.

 

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