Mehr Hausärzte für »Bedarfsgebiete«

Landarztquote vergibt Medizinstudienplätze an Studierende, die sich verpflichten in unterversorgten Regionen zu praktizieren

Die hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Marion Gentges begrüßt die Ankündigung von Gesundheitsminister Manfred Lucha, dass die Bewerbungsphase für die Landarztquote Ende April starten wird.

»Wir haben lange für die Landarztquote als einen Baustein bei der Verbesserung der ärztlichen Versorgung auf dem Land geworben und freuen uns, dass es jetzt losgeht. Mit dem baldigen Bewerbungsstart können wir jetzt effektiv gegen den Ärztemangel in unterversorgten Regionen vorgehen. Die Landarztquote ist die verbindlichste Möglichkeit, um mehr Landärzte für diese Gebiete zu gewinnen«, sagte Gentges.

Es ist vorgesehen, dass die Bewerbungsphase für das Wintersemester 2021/2022 Ende April 2021 startet. Über eine Vorabquote werden Medizinstudienplätze an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums und der fachärztlichen Weiterbildung mindestens zehn Jahre als Hausärztinnen und Hausärzte in einem Bedarfsgebiet tätig zu sein. Beim Auswahlverfahren wird daher ein besonderes Augenmerk auf die persönliche Eignung und Motivation der Bewerberinnen und Bewerber für den hausärztlichen Beruf gelegt. »Der Ärztemangel auf dem Land ist ein echtes Problem, für das wir dringend Lösungen brauchen. Mit der Landarztquote nehmen wir niemandem etwas weg, ganz im Gegenteil. Sie schafft vielmehr einen zusätzlichen Zugang zum Arztberuf«, so Gentges abschließend.

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