Pfeilschneller Spieler, umsichtiger Jugendtrainer und Mann für die besonderen Momente: FVU gratuliert August Riehle zum 50. Geburtstag.
Mit einer großen Delegation war der FVU am Freitagabend erschienen, um August Riehle bei seiner großen Geburtstagsfete die herzlichsten Glückwünsche zum 50. Ehrentag zu überbringen. Die Alten Herren waren nahezu vollzählig anwesend, und der stellvertretende FVU-Boss Michael Hirt hatte für den drahtigen Jubilar nicht nur viele Präsente, sondern auch lobende Worte im Gepäck.
Von den frühesten Kindesbeinen an spielte August Riehle für den FVU. Bevor er sich allerdings das blau-weiße Trikot überstreifen konnte, musste der FVU-Ehrenvorsitzende Hans-Peter Wagner bei August Riehles Vater, dem stolzen Hombacher Eckbur, vorsprechen und um Erlaubnis bitten. Die Mission glückte, und der Junior startete im Eckwaldstadion durch. Als ebenso pfeilschneller wie trickreicher Spieler sahen die Gegner oft nur seine Hacken. Wenn er sich auf der rechten Seite durchsetzte und seine Gegenspieler stehen ließ wie die Slalomstangen, gab es nur zwei logische Folgen: Es resultierte entweder eine Torvorlage oder ein Elfmeterpfiff aus seinen Aktionen. Manchmal erzielte er den Treffer auch gleich selbst.
Nach einem Achillessehnenriss konnte August Riehle nicht mehr für die Erste Mannschaft antreten. Fußballbegeistert, wie er ist, lief er aber noch häufig für die Zweite Mannschaft auf und später für die Alten Herren. Auch als Jugendtrainer beweist der Lehrer, der inzwischen neben der Leichtathletik auch den Tennis- und Golfschläger für sich entdeckt hat, großes Geschick. Aktuell hat er die C2 unter seinen Fittichen und entwickelt die Spieler einfach super weiter.
Nicht nur sportlich hat sich August Riehle hervorgetan, er hat sich auch durch eine legendäre Aktion in den Annalen des FVU verewigt, indem er an einem von vielen tollen Clubheim-Abenden mit dem Motorrad die steile Treppe hoch und dann direkt ins Clubheim fuhr. Als Erinnerung an diese tollen Zeiten servierte sein Freundeskreis bei der Geburtstagsfeier einen „Hombacher Eierhumpen“, wie es ihn damals häufig gab.
Bevor Michael Hirt unter dem Beifall der AH-Spieler und der Festgäste die Geschenke übergab, vergaß er nicht zu erwähnen, dass August Riehle auch bei der jährlichen Kilwi zu den Helfern zählt. Er gratulierte herzlich im Namen des Vereins. Alle beim FVU freuen sich darauf, August Riehle möglichst häufig im Eckwaldstadion anzutreffen, und auch darauf, dass noch viele Jugendspieler von ihm als Trainer lernen können.



