Adrian Rauber wurde zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Josef Roth, der seit dem Jahr 2010 an der Spitze des Traditionsvereins stand. Hauptmann Marcus Bohnert und Kassierer Herbert Armbruster machen nochmals zwei Jahre weiter.
Im Mittelpunkt der Generalversammlung der Historischen Bürgerwehr Unterharmersbach stand der Tagesordnungspunkt Teilwahlen. In geheimer Wahl wurde der 25-jährige Gewehrträger Adrian Rauber zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Josef Roth, der seit 1984 aktives Mitglied der Historischen Bürgerwehr Unterharmersbach ist und seit 2010 an der Spitze des Vereins stand.
Großer Vertrauensbeweis für Adrian Rauber
Bei der Generalversammlung 2025 hatten der Vorsitzende Josef Roth, Kommandant und Hauptmann Marcus Bohnert sowie Kassierer Herbert Armbruster angekündigt, dass sie nur noch für ein Jahr ihr Amt ausüben wollen. Junger Nachwuchs solle in die Vereinsführung hineinwachsen, wurde erklärt.
Die Gespräche im Vorfeld der Generalversammlung waren erfolgreich – zumindest was das Amt des 1. Vorsitzenden anbelangt. Adrian Rauber erklärte sich breit, sich zur Wahl zu stellen. Er ist 25 Jahre alt und ist seit 2021 als Gewehrträger aktives Mitglied der Unterharmersbacher Bürgerwehr. Seit Oktober hat er an den Vorstandssitzungen teilgenommen. Adrian Rauber ist ledig und arbeitet als Mechatroniker bei der Firma Ritter. Einige seine Arbeitskollegen sind ebenfalls in der Bürgerwehr aktiv.
In geheimer Wahl wurde Adrian Rauber mit 41 Ja-Stimmen an die Spitze des Vereins gewählt. Es gab drei Enthaltungen. Er sei angetreten, um den Verein in gewohnter Weise fortzuführen, bedankte sich der neue 1. Vorsitzende für den großen Vertrauensbeweis.
Rund 500 Auftritte in Uniform absolviert
Vor der Wahl zog der scheidende 1. Vorsitzende Josef Roth eine Bilanz seiner Bürgerwehr-Laufbahn, die im Jahr 1984 begonnen hat. Als 14-jähriger Bursche ist er der Historischen Bürgerwehr beigetreten, wurde mit 25 Jahren stellvertretende Fähnrich und schon drei Jahre später Leutnant und 2. Vorsitzender. Fortan habe er den damaligen Kommandanten Gottfried Gutmann bei zahlreichen Anlässen begleitet.
Ein Schicksalsschlag habe 2006 dazu geführt, dass er Tambourmajor wurde – und dies wenige Wochen vor der Aufführung des großen Zapfenstreichs. „Ich wurde ins eiskalte Wasser geworfen“, erinnerte sich Josef Roth. Bis 2022 ist er Tambourmajor geblieben und hat in dieser Zeit drei Zapfenstreiche geleitet. Im Jahr 2010 wurde er zusätzlich zum 1. Vorsitzenden gewählt.
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