Die Schwangeneck-Tour forderte mit Anstieg und alpiner Passage, belohnte aber mit weiten Blicken und einem geselligen Abschluss.
Am vergangenen Sonntag trafen sich 23 Wanderlustige am Rathaus in Unterharmersbach. In Fahrgemeinschaften ging es ins Nachbartal, ins Elztal. Startpunkt der Wanderung war der Bahnhof in Niederwinden.
Zu Beginn führte der Weg in gemütlichem Tempo entlang der Elz. Nach einer kurzen Aufwärmphase begann der Anstieg, der die Gruppe stetig bergauf führte. Dabei boten sich immer wieder schöne Ausblicke in das Seitental von Siegelau. Mit zunehmender Steigung kam man trotz kühler Temperaturen und dichter Wolken ordentlich ins Schwitzen.
Kurz vor dem Gipfel legte die Gruppe eine kleine Rast ein. An einem geeigneten Platz gab es den traditionellen Gipfelschnaps – diesmal etwas vorgezogen, da sich hier eine gute Gelegenheit bot.
Anschließend führte der Weg zunächst eben weiter, bevor es bergab in Richtung Dobelberg ging. Dort lag das Ziel der Wanderung: das Gartenstüble und der Hildegard-von-Bingen-Garten der Familie Fehrenbach. Zu dieser frühen Jahreszeit gab es im Garten zwar noch nicht viel zu entdecken, und er war auch noch nicht geöffnet. Drinnen wurden die Wanderer jedoch bereits herzlich empfangen. In der gemütlichen Stube mit Blick zum Hörnleberg freuten sich alle über das gesellige Beisammensein und den wärmenden Ofen.
Nach der Einkehr und stärkenden Gerichten machte sich die Gruppe auf den Heimweg. Vom Dobelberg ging es stetig bergab. Eine kleine alpine Passage war noch zu bewältigen, doch dank einer Seilsicherung erreichten nach 14 Kilometer und 440 Höhenmeter alle wohlbehalten das Ziel.





