Knapper 5:3-Erfolg im Topspiel gegen Zwickau, Titelverteidiger Zerbst verliert in Eppelheim
1. Bundesliga – Männer
SKC Unterharmersbach 1 – TSV Zwickau 1
MP: 5:3
SP: 11:13
Kegel: 3774:3724
Im Topspiel der 1. Bundesliga feierte der SKC Unterharmersbach einen wichtigen 5:3-Heimsieg gegen den TSV Zwickau. Mit diesem Erfolg verteidigte die Mannschaft nicht nur ihre Tabellenführung, sondern baute sie nach dem überraschenden Punktverlust des Titelverteidigers Zerbst in Eppelheim sogar aus.
Im Startpaar begann Frédéric Koell stark. Mit sicheren Würfen und konzentriertem Spiel fand er gut in die Partie, verlor dann aber nach der Hälfte etwas den Faden. Gegen den besten Zwickauer, Michael Ziegert, der auf 647 Kegel kam, reichte es am Ende nicht zum Punktgewinn. Koell schloss mit 620 Kegeln und 1:3-Sätzen ab. Neben ihm erwischte Jonas Bähr einen guten Start und erspielte sich früh leichte Vorteile. Nach drei Bahnen lag er allerdings knapp zurück, zeigte dann jedoch Nervenstärke und drehte das Duell mit einer souveränen Schlussbahn. Mit 643 Kegeln gewann er verdient gegen Lars Pansa (618 Kegel) und glich zum 1:1 aus. Nach dem Startpaar lagen beide Teams nahezu gleichauf, Unterharmersbach hatte lediglich zwei Kegel Rückstand.
In der Mittelpaarung zeigte Fabian Zimmermann einmal mehr, warum er zu den prägenden Figuren der laufenden Saison gehört. Von Beginn an hatte er seinen Gegner Nico Voigt (578) fest im Griff, spielte konzentriert und konstant und gewann mit 667 Kegeln und 4:0-Sätzen deutlich. Neben ihm begann Chris Dambacher stark und lag zunächst leicht in Führung. Auf der letzten Bahn verlor er jedoch den Rhythmus, kam nur auf 139 Kegel und musste so den Punkt an Martin Hamann (628 Kegel) abgeben. Mit seinen 606 Kegeln trug er dennoch zum klaren Plus in der Gesamtkegelwertung bei. Durch die starke Vorstellung des Mittelpaares baute Unterharmersbach den Vorsprung auf 69 Kegel aus.
Das Schlusspaar brachte schließlich die Entscheidung. Sascha Gonschorek fand nicht in sein gewohnt sicheres Spiel und musste sich einem stark aufspielenden Justin Lorenz (642 Kegel) deutlich mit 0:4-Sätzen und 574 Kegel geschlagen geben. Diese Niederlage änderte jedoch nichts mehr am Gesamtergebnis, da Janos Brancsek auf der Nebenbahn erneut ein Ausrufezeichen setzte. Mit 664 Kegeln zeigte er eine stabile und souveräne Leistung, gewann 3:1 gegen Patrick Voigt (611 Kegel) und machte damit den Heimsieg perfekt.
Am Ende stand ein verdienter 5:3-Erfolg, der vor allem durch die geschlossene Teamleistung und die Überlegenheit in der Mittelpaarung entschieden wurde. Unterharmersbach war mit 3774:3724 Kegeln um 50 Kegel besser und verteidigte nicht nur die Tabellenführung, sondern baute sie durch den Eppelheimer Überraschungssieg gegen Zerbst sogar aus.
Heimserie reißt gegen Tabellenführer Lonsee
BaWü-Liga – Männer
SKC Unterharmersbach 2 – EKC Lonsee 1
MP: 3:5
SP: 12:12
Kegel: 3524:3661
Gegen den Tabellenführer aus Lonsee zeigte die zweite Mannschaft des SKC Unterharmersbach eine kämpferische Leistung, musste sich am Ende aber deutlich in der Gesamtholzzahl geschlagen geben. In den Duellen war die Partie ausgeglichen, doch die Gäste entschieden die Begegnung über ihre Konstanz und individuelle Klasse.
Im Startpaar begann Marijan Valjak stark, fand aber auf den Bahnen zwei und drei nicht zu seinem Rhythmus. Diese schwächere Phase kostete ihn am Ende den Punkt, mit 567 Kegeln unterlag er gegen Marc Aulich (614 Kegel). Nebenan startete Finn Ruf gut, verlor auf der zweiten Bahn komplett den Faden und wurde durch Jonas Bähr ersetzt. Gemeinsam zeigten sie nochmals Moral, mussten sich dem U19-Nationalspieler Levin Fälchle (624 Kegel) aber mit 581 Kegeln geschlagen geben.
In der Mittelpaarung sorgte das Vater-Sohn-Duo Axel und Paul Schondelmaier für den Ausgleich. Axel spielte konzentriert und hatte seinen Gegner Andreas Merz (575 Kegel) jederzeit im Griff. Mit 603 Kegeln gewann er souverän mit 3:1-Sätzen. Paul zeigte auf den Schlussbahnen großen Kampfgeist, drehte sein Duell gegen Dieter Annasensl (584 Kegel) und holte mit 594 Kegeln knapp den Punkt.
Das Schlusspaar brachte nochmals Spannung. Thorsten Nübling agierte clever und gewann trotz einer schwachen dritten Bahn und 30 Kegeln weniger mit 2,5:1,5-Sätzen sein Duell. Cyril Hugele zeigte mit 606 Kegeln die Teambestleistung, traf aber auf den überragenden Ex-Schwabsberger Fabian Seitz, der mit 662 Kegeln für den Tabellenführer glänzte.
Am Ende stand ein 3:5 aus Unterharmersbacher Sicht. Zwar war die Partie in den direkten Duellen ausgeglichen, doch in der Kegelwertung musste man sich der Stärke des Spitzenreiters deutlich beugen.
Frauen 2 gegen Freiburg/Buggingen erfolgreich
Landesliga – Frauen
SG ESV FR/Buggingen – SKC Unterharmersbach 2
MP: 2:6
SP: 11:13
Kegel: 2788:3057
Die zweite Frauenmannschaft des SKC Unterharmersbach kehrte mit einem verdienten 6:2-Auswärtssieg aus Freiburg zurück. Auf den Bahnen des ESV Sportheims zeigte das Team eine starke Vorstellung, insbesondere in der Mittelpaarung.
Im Startpaar begann Samantha Alexander stark. Mit 509 Kegeln und 2:2-Sätzen gewann sie deutlich gegen Claudia Heizler (442 Kegel). Mia Wacker (471 Kegel) spielte solide, verlor ihr Duell gegen Melanie Fanz (480 Kegel) aber knapp mit 1:3-Sätzen.
In der Mittelpaarung setzte Unterharmersbach die entscheidenden Akzente. Sandra Robel präsentierte sich in Topform, dominierte ihre Gegnerin Gabi Reichardt nach Belieben und gewann mit überragenden 564 Kegeln und 4:0-Sätzen deutlich. Auch Annalena Wacker zeigte eine konzentrierte Vorstellung und sicherte mit 495:448 Kegeln ebenfalls klar den Punkt.
Im Schlusspaar hatte Barbara Schondelmaier (500 Kegel) gegen die beste Gastgeberin Daniela Zinn (534 Kegel) das Nachsehen, während Laura Robel in einem engen Duell Nervenstärke bewies und mit 518:500 Kegeln den letzten Punkt zum 6:2 sicherte.
Mit 3057:2788 Kegeln gewann Unterharmersbach klar und festigte den zweiten Platz in der Landesliga.
Dritte siegt bei der SG Breisach/Denzlingen
Bezirksliga – Männer
SG Breisach/Denzlingen 1 – SKC Unterharmersbach 3
MP: 2:6
SP: 10,5:13,5
Kegel: 3327:3378
Die dritte Mannschaft des SKC Unterharmersbach feierte in der Kegelsporthalle in Freiburg einen verdienten 6:2-Auswärtssieg bei der SG Breisach/Denzlingen. Mit einer starken Teamleistung und mehreren überzeugenden Einzelergebnissen behauptete sich der SKC auch auswärts souverän und bleibt damit in
der Spitzengruppe der Bezirksliga.
Im Starttrio zeigte Michael Fonteiner einen hervorragenden Beginn und lag früh in Führung. Auf der Schlussbahn verpasste er jedoch ein höheres Ergebnis und verlor knapp mit 555:588 Kegeln gegen Markus Endres. Besser lief es für Franz-Josef Wacker, der seinen Gegner Viktor Stoppel über drei von vier Bahnen dominierte. Mit dem Teambestwert von 589 Kegeln und 3:1-Sätzen ließ er keinerlei Zweifel am Punktgewinn aufkommen. Auch Mike Schondelmaier spielte konzentriert und setzte sich souverän gegen das Duo Fehrenbach/Engel (483 Kegel) mit 551 Kegeln und 3:1-Sätzen durch.
Das Schlusstrio sorgte dann für die Entscheidung. Manuel Malek gewann in einem spannenden Duell hauchdünn mit 576:573 Kegeln gegen Mario Schwab, während Marvin Wacker sein Duell gegen Ante Spajic (555 Kegel) bereits nach drei Bahnen vorzeitig entschied. Zwar verpasste er durch eine schwächere letzte Bahn ein höheres Ergebnis, doch mit 562 Kegeln sicherte er den Punkt klar. Tobias Streck (545 Kegel) hatte gegen den besten Gastgeber, Zeljko Vidic (589 Kegel), keine Chance und verlor deutlich.
Am Ende stand ein ordentlicher und verdienter 6:2-Auswärtssieg mit 3378:3327 Kegeln. Eine geschlossene Leistung, die die Dritte des SKC weiter im oberen Tabellenbereich hält.
Gemischte 1 auch im fünften Anlauf nicht erfolgreich
Bezirksklasse B – Männer
SG Breisach/Denzlingen X1 – SKC Unterharmersbach X1
MP: 6:2
SP: 9,5:14,5
Kegel: 3178:3101
Die Gemischte 1 des SC Unterharmersbach zeigte beim Auswärtsspiel in Freiburg eine ordentliche Leistung, musste sich der SG Breisach/Denzlingen aber mit 2:6 geschlagen geben. Trotz vieler enger Spiele reichte es am Ende nicht, die entscheidenden Sätze für sich zu entscheiden.
Im Starttrio zeigte John Alexander eine gute Leistung. Mit 536 Kegeln und ausgeglichenen Satzpunkten konnte er jedoch nicht gegen einen sehr gut
aufspielenden Bruno Wolfsperger (566) punkten. Mathias Prinzbach kam dagegen nicht richtig in seinen Rhythmus und verlor mit 501:552 Kegeln gegen Niklas Engel. Auch Marc-Kevin Krämer fand nicht zu seiner gewohnten Sicherheit und unterlag mit 479:523 Kegeln gegen das Duo Krämer/Fehrenbach.
Im Schlusstrio hielten die Unterharmersbacher weiter dagegen. Wolfgang Lehmann kämpfte bis zum Schluss, verlor sein ausgeglichenes Duell mit 512:514 Kegeln nur hauchdünn. Marvin Wacker und Armin Kesel sorgten nochmals für positive Akzente: Marvin spielte starke 556 Kegel und holte mit 3:1-Sätzen den Punkt gegen Erwin John (553 Kegel). Armin setzte sich klar gegen Georg Frey (470 Kegel) durch und gewann mit 517 Kegeln und 3,5:0,5 SP.
Trotz des klaren Endstands war der Unterschied zwischen beiden Mannschaften geringer, als es die Zahlen zeigen. Unterharmersbach bot den Gastgebern lange Paroli, musste sich aber letztlich mit 3178:3101 Kegeln geschlagen geben. Mit etwas mehr Glück wäre ein Punktgewinn möglich gewesen.
Gemischte 2 unterliegt in Freudenstadt
Bezirksklasse 4er Nord – Männer
SKC 87 Freudenstadt X1 – SKC Unterharmersbach X2
MP: 4:2
SP:10,5:5,5
Kegel: 1893:1573
Für die Gemischte 2 des SKC Unterharmersbach stand in Freudenstadt ein besonderes Auswärtsspiel an. Auf der dortigen Drei-Bahnen-Anlage wird im Wechselmodus gespielt, wodurch die Paarungen zeitlich versetzt stattfinden.
Die Gastgeber starteten stark in die Partie. Laura Willmann fand auf den anspruchsvollen Bahnen nur schwer in ihren Rhythmus und musste sich mit 340 Kegeln Dietmar Freyer (497 Kegel) deutlich geschlagen geben. Auch Heiko Schmider hatte in seinem Duell keine Chance und verlor mit 342:526 klar gegen Kerstin Dörfel, die zur besten Spielerin der Begegnung avancierte.
In der zweiten Spielhälfte konnte Unterharmersbach die Partie offener gestalten. Erhard Eble zeigte ein cleveres Spiel und sicherte sich mit 447 Kegeln und 2,5:1,5-Sätzen den ersten Mannschaftspunkt gegen Kevin Ebner (460 Kegel). Rolf Willmann bestätigte seine stabile Form und gewann mit 444:410 Kegeln souverän gegen das Gastgeberduo Frech/Dörfel.
Am Ende stand ein 4:2-Erfolg für Freudenstadt, der aufgrund der klar besseren Holzzahl verdient ausfiel. Trotz der Niederlage zeigte Unterharmersbach auf der ungewohnten Anlage Moral und kann mit den individuellen Leistungen im Schlussteil zufrieden sein.



