Zum Tod von Alt-Durbenwirtin Johanna Neumayer

Ihr ganzes Leben gehörte ihrer Familie, der Landwirtschaft und der Berggaststätte. Mit großer Gastfreundschaft hat sie sich stets in den Dienst der Gäste gestellt.

Mit großer Trauer wurde die Nachricht vom Tod von Alt-Durbenwirtin Johanna Neumayer aufgenommen. Sie ist am 28. September nach längerer, schwerer Krankheit im Alter von 89 Jahren verstorben.
Nach einem Schlaganfall konnte die geschätzte und weitbekannte Wirtin zunächst noch zuhause auf dem Durben bleiben. Seit November 2022 wurde sie im Seniorenzentrum „St. Gallus“ fürsorglich gepflegt, wo sie nun friedlich eingeschlafen ist.

Johanna geb. Lehmann stammt aus Oberharmersbach. Am 25. Mai 1966 verheiratete sie sich mit Josef Neumayer vom Durben. Aus ihrer Ehe sind die drei Söhne Bernhard, Josef und Manfred hervorgegangen. Mit ihnen trauert heute auch Enkelsohn Michael um seine Oma.

Die Eheleute Neumayer übernahmen den Hof auf dem Durben. Da sie aus dem Berghof mit den steilen Hängen kaum den Lebensunterhalt der Familie erwirtschaften konnten, entschlossen sie sich 1974 in der Stube eine kleine Bauernwirtschaft einzurichten.

Der wunderschöne Ausblick vom Durben, dem höchst gelegenen Haus von Unterharmersbach, über die Berge hinweg bis hinüber zum Straßburger Münster, die Freundlichkeit der Wirtsleute und die gute Küche von Johanna Neumayer zogen viele Gäste aus dem ganzen Ortenaukreis an.

Da entschloss sich das Ehepaar im Jahr 1982, eine neue, größere Bauernwirtschaft zu bauen. Noch mehr Gäste kamen und der Durben war der Treffpunkt vieler Stammgäste und vieler fröhlichen Runden und unvergesslicher Stunden.

Johanna Neumayer war der gute Geist vom Durben. Stets mit großer Ruhe und stets entspannt bediente „Hanni“ die Gäste, egal wie viel in der Gaststube oder auf der Terrasse gerade los war. Sie war immer gerne für ihre Gäste da. Ihre Freundlichkeit strahlte auch auf das gesamte Team und die Familie aus.

 

Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.