Die Wanderung von Hofstetten zum Urenkopf stand auf dem Programm des Wander- und Freizeitvereins.
Gestartet wurde beim Schwimmbad in Hofstetten. Der erste Anlaufpunkt war die Hansjakob-Kapelle. Hier ließ sich der bekannte Pfarrer Heinrich Hansjakob noch vor seinem Tod eine Grab-Kapelle mit Gruft errichten. Dabei bot sich eine schöne Aussicht in das Hofstetter Tal und nach Haslach. Auf dem Hansjakobweg wurde dann hinauf bis zur Willi Kernhütte gewandert. Von dort hatte man einen schönen Blick zum Urenkopf auf der gegenüberliegenden Talseite, dem eigentlichen Ziel der Wanderung. Über einen schönen Pfad ging es hinab zum Waldsee. Nachdem die B294 überquert wurde, führte ein Pfad stetig aufwärts zur KZ-Gedenkstätte. Jetzt brauchten alle eine kurze Rast um den letzten Anstieg bis zum Urenkopf bewältigen zu können. Oben angekommen wurde dann die mitgebrachte Verpflegung und ein Gipfeltrunk genossen. Wer die 183 Stufen den Turm hinauf stieg, wurde mit einem kühlen Lüftchen und einem grandiosen Blick ins Kinzigtal über den Mittleren Schwarzwald bis hin zum Rheintal, den Vogesen und dem Kandel belohnt.
Das nächste Highlight war die 2003 neu errichtete Sandhaasenhütte. Auf dem Weg nach unten kommt man dann noch an der Rudolfuskapelle, einer „Lourdes-Grotte“, dem „Kindlesbrunnen“ und einem Quellbächlein, der die Miniaturmodelle einer Schwarzwälder Hammerschmiede, einer Mühle und eines Sägewerks antreibt, vorbei.
Auf dem Kreuzweg mit seinen 14 Stationen führt der Weg bis zur Rotkreuzhütte. Dunkle Wolken am Himmel ließen keine Zeit, um die Aussicht nach Haslach und Hofstetten zu genießen. Rechtzeitig vor dem Schauer wurde das Restaurant am Waldsee erreicht und Einkehr gemacht. Danach waren noch 2,5 km zurück nach Hofstetten ohne nennenswerte Höhenmeter zu bewältigen. Die ganze Wanderstrecke war 14 km lang und hatte 510 Höhenmeter.





