Die Palmweihe in Unterentersbach fand am Samstagabend statt. Wegen des Regens konnte sie nicht wie üblich vor der Kirche gefeiert werden.
Mehr als 30 Palmstangen, Palmstecken und zahlreiche kleine Palmbüschel standen in der Kirche und schmückten den Altarraum. Die größten Palmen reichten bis unter die Kirchendecke. Mit viel Geschick hatten die Teilnehmer die Palmen gefertigt und kunstvoll mit buntem Seidenpapier verziert.
Bögen, Kreuze und verschiedene Symbole schmückten die Arbeiten. Das gemeinsame Palmbinden hatte Annette Erdrich organisiert.
In der voll besetzten Nikolauskirche segnete Pfarrer Bonaventura Gerner die Palmen im Altarraum. In der Lesung sprach er vom feierlichen Einzug Jesu von Nazareth in Jerusalem. Die Menschen reagierten unterschiedlich: Die einen jubelten ihm zu, die anderen lehnten ihn ab. Die letzten Tage Jesu auf Erden spalteten die Menschen. Am Ende wurde er verspottet, erniedrigt, gefoltert und ans Kreuz geschlagen. Jesus trat seinen Leidensweg an – ein Weg, der auch an Erfahrungen im eigenen Leben erinnert. Anschließend wurde die Passionsgeschichte aus dem Matthäusevangelium von Pfarrer Gerner, Mesnerin Hilde Boschert und Cäcilia Schnaiter im Dialog vorgetragen. Der Gottesdienst endete mit dem Segen.
Die Palmstangen wurden wegen des Regens größtenteils erst am Sonntag nach Hause getragen. Dort schmücken sie nun Häuser und Höfe und sollen im Laufe des Jahres vor Blitz und Hagel schützen.





