Bei herrlichem Herbstwetter machte sich die Wandergruppe Unterentersbach auf den Weg zur bekannten Wallfahrtskapelle St. Wendelin bei Bottenau, mitten im Weinbaugebiet rund um Oberkirch.
Ausgangspunkt war die Passhöhe an der Brandstetter Kapelle. Dort herrschte so reger Ausflugsverkehr, dass die Parkplätze knapp wurden.
Die Route führte auf dem Ortenauer Weinpfad, markiert mit einer roten Raute und einer blauen Traube, abwechslungsreich durch bunt gefärbte Laubwälder und Rebland. Viele Kastanienbäume am Wegesrand luden zum Sammeln der glänzenden Früchte ein. Über das „Schwarze Kreuz“ wanderte die Gruppe weiter zum Teufelstein und zur Teufelskapelle. Orte, um die sich viele alte Schauergeschichten ranken.
Weite Blicke über Reben und Rheintal
Immer wieder öffneten sich herrliche Ausblicke: zur rechten Seite ins Bottenauer Tal mit seinen sonnenbeschienenen Rebhängen, zur linken über das Rheintal bis hin zum dunklen Umriss des Straßburger Münsters in der Ferne. Nach einer kurzen, steileren Waldpassage erreichte die Gruppe schließlich die St.-Wendelins-Kapelle.
Rast an der St.-Wendelins-Kapelle
Die kleine Kapelle ist dem heiligen Wendelin, dem Schutzpatron der Hirten und Bauern, geweiht. Seine Statue mit den Weidetieren findet sich sowohl auf der Turmspitze als auch neben dem ehemaligen Mesnerhaus, das heute als Begegnungsstätte dient. Dort legten die Wanderinnen und Wanderer eine gemütliche Kaffeepause ein und wurden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern herzlich bewirtet.
Rückweg mit Aussicht
Der Rückweg führte über die gegenüberliegende Talseite und den Festplatz „Münsterblick“, der seinem Namen alle Ehre machte. Durch die Weinberge ging es weiter bis zum Rohrbacher Eck, wo der Weg wieder auf den Ortenauer Weinpfad traf und schließlich zum Ausgangspunkt zurückführte.
Mit Applaus bedankte sich die Gruppe bei ihrem Tourenführer Wendelin und seiner Frau Helga für die gelungene Organisation und die schöne Herbstwanderung. Passender hätte der Name des Wanderführers für dieses Ziel kaum sein können.





