Über 35 Helfer sammeln mehr als zehn Säcke voll Müll entlang der L94.
Foto: Rosemarie Kramer
Foto: Rosemarie Kramer
Foto: Rosemarie KramerPünktlich zum Frühlingsanfang haben die „Kippenjäger“ in Zell am Harmersbach eine erfolgreiche Müllsammelaktion („Putzete“) organisiert. Initiiert wurde die Aktion von Petra Kuderer, die zugleich als Geocacherin aktiv ist und im Vorfeld einen Aufruf gestartet hatte.
Die Resonanz war überwältigend: Über 35 Helferinnen und Helfer folgten dem Aufruf – ein Ergebnis, das die Organisatoren selbst überraschte. Die Stadt wies den Müllsammlern die L94 und den parallel verlaufenden Radweg zwischen dem Zeller Ortseingang und dem Kreisverkehr Spitzmühle sowie den Weg entlang des Hundesportplatzes am Erlenbach zu, um Überschneidungen mit den angemeldeten Putzeten von Schulen und Kindergärten zu vermeiden. Für zusätzliche Sicherheit sorgte eine temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 entlang der Landstraße. Zudem wurde die Aktion durch ein städtisches Fahrzeug begleitet, das den gesammelten Müll direkt aufnahm.
Das Wetter spielte ebenfalls mit: Bei trockenen Bedingungen konnten in knapp eineinhalb Stunden zwischen zehn und 15 Säcke Müll eingesammelt werden. Eine genaue Zählung war nicht möglich, da die Abfälle direkt verladen wurden. Zum Abschluss der Aktion gesellte sich Bürgermeister Günter Pfundstein hinzu, der sich persönlich bei den Teilnehmenden bedankte. Er zeigte sich beeindruckt von der großen Beteiligung und dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger.
Bemerkenswert war auch die weite Anreise einiger Helfer: Neben Teilnehmern aus der Region waren auch Geocacher aus anderen Teilen Baden-Württembergs, aus der Schweiz sowie aus dem Elsass vor Ort.
Nach getaner Arbeit trafen sich alle Beteiligten im Pavillon des Stadtparks zu einem gemütlichen Ausklang. Bei Kaffee, Kuchen und von der Stadt spendierten Brezeln ließ man die gelungene Aktion gemeinsam Revue passieren.
Die Organisatoren ziehen ein rundum positives Fazit: Die „Putzete“ sei ein voller Erfolg gewesen und habe gezeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Die Hoffnung bleibt, dass die frisch gereinigten Bereiche möglichst lange sauber bleiben – und dass die Aktion vielleicht Nachahmer findet.





