Ein Storchenpaar hat sich schon gefunden und den Storchenturm besetzt. Das höchste Nest im Städtle ist auch der beliebteste Platz.
Die Störche sind da! Das Klappern gehört ab jetzt wieder zum vertrauten Alltagsgeräusch im Zeller Städtle.
Bereits am vergangenen Freitag – also noch im Januar! – wurde der erste Rückkehrer gesichtet, beim sonnigen Frühlingswetter am gestrigen Donnerstag herrscht reger Flugverkehr über den Dächern der Altstadt.
Die Störche wollen vermutlich rechtzeitig zur Zeller Fasend aus ihrem Winterdomizil zurück sein, um das bunte Treiben und vor allem die Umzüge zu erleben.
Noch sind nicht alle Nester belegt. Der Storchenturm macht aber seinem Namen wieder alle Ehre: Dort haben sich weithin sichtbar bereits zwei Störche niedergelassen. Auf dem Holzturm des benachbarten ehemaligen Feuerwehrhauses nistet ebenfalls ein Storch, auch im Nest auf dem Keilbach-Gebäude thronte gestern ein Storch. Einer konnte sich noch nicht entscheiden, ob er sein Nest auf dem Dach der Pfarrkirche oder doch lieber auf dem Rundofen bauen soll, er pendelte jedenfalls mit Nistmaterial im Schnabel zwischen beiden „Wohnadressen“ hin und her.
Dem Frühling scheint einer der Rückkehrer aus dem Süden noch nicht ganz zu trauen. Er hat sich jedenfalls das Nest auf dem Schöttgenhaus ausgesucht, das sich direkt neben einem stählernen Kamin befindet.
„Aktuell sind acht bis neun frühe Rückkehrer eingetroffen“, berichtet Storchenbeauftragter Karl-Heinz Nock. Ein Storchenpaar hat sich schon gefunden und sich auf dem Storchenturm niedergelassen. Es ist das Paar, das letztes Jahr auf der Alten Kanzlei genistet hat. Das Nest auf dem Storchenturm ist der höchste und damit auch der beliebteste Platz.





