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Zu Berichten aus dem Gemeinderat in den Ausgaben der Schwarzwälder Post vom 4. April 2025 und vom 8. August 2025.
Der Panoramaweg um Zell a. H. und die Nordic-Walking-Rundstrecke sind mit durch die Brücke über die Nordrach mit dem Ortsteil Neuhausen verbunden. Die Wegverbindung über diese Brücke ist seit jeher öffentlich und wird sowohl von Bewohnern aus Neuhausen als auch von Zell, jungen Familien, Schulklassen, sowie Feriengästen und Sportlern genutzt. „Alle gehen über diese Brücke“, so wurde bereits am 15. Juni 2012 in der Schwarzwälder Post berichtet.
Die Brücke mit einer Spannweite von 7,80 Metern wurde kurz nach 1900, zeitgleich mit der heutigen „Tennisbrücke“ von der Stadt Zell gebaut. Ich habe bereits in der Vergangenheit erwähnt, dass durch den damals amtierenden Bürgermeister, sowie einen darauffolgenden Grundbucheintrag im Jahr 2013, das öffentliche Interesse an dieser Brücke bestätigt wurde. Bei dem Eintrag handelt es sich um einen Lageplan über den Wegverlauf als öffentlicher Weg zugunsten der Stadt Zell. Ein weiterer Hinweis hierzu ist die Tatsache, dass der Verlauf der Nordic-Walking-Rundstrecke Nr. 4 über diese Brücke gelegt wurde. Die Nordic-Walk-ing-Strecke entstand im Übrigen mit Fördermitteln des Naturparks Schwarzwald.
Nun wurde mir in der öffentlichen Sitzung Anfang April von der Stadt Zell vorgeworfen, ich hätte das angebotene Brückenholz abgelehnt. Das entspricht nicht ganz der Tatsache, daher jetzt meine Richtigstellung. Bei dem angebotenen Brückenholz hat es sich um das alte Material der Tennisbrücke gehandelt, die komplett saniert werden musste. Da das Holz aus meiner Sicht nicht mehr verwendbar war, habe ich dies abgelehnt. Letztlich wurde von der Stadt das Holz im Container entsorgt, da es unbrauchbar war.
Ich bin sehr mit der Stadt Zell verbunden und nehme rege am öffentlichen Leben teil. Ich interessiere mich für die öffentlichen Belange und nehme regelmäßig an den öffentlichen Gemeinderatssitzungen teil. Ich zahle auch Steuern an die Stadt Zell, welche mit Sicherheit ebenfalls, wenn auch nur mit einem geringen Teil, dazu beitragen, notwendige Maßnahmen wie die Sanierung von Brücken, Instandhalten von Kunstwegen, Stadtpark etc. zu unterhalten. Aber dieses Vorgehen, dieses zweierlei Maß, sowie die Art und Weise, wie in dieser Angelegenheit mit meiner Person umgegangen wird, empfinde ich als enttäuschend. Trotz allem hoffe ich auf einen positiven Ausgang dieses seit Jahren bestehenden Problems.
Konrad Schülli,
Zell-Neuhausen




