Vor 60 Jahren haben sie an der höheren Fachschule für das grafische Gewerbe ihr Studium begonnen. Seither pflegen sie ihre Gemeinschaft.
Vor 60 Jahren haben die Druckfachleute – Buchdrucker, Schriftsetzer, Retuscheure… – an der höheren Fachschule für das grafische Gewerbe in Stuttgart ihr Studium begonnen. Nach sechs Semestern und erfolgreicher Diplomarbeit haben sie in ihrem Berufsleben – teils in eigenen Unternehmen, teils in Führungspositionen – die Druckindustrie vorangebracht.
Bis heute treffen sich die „Alt Stuttgarter“, die vor 60 Jahren ihr Studium begonnen haben, alle zwei Jahre an einem anderen Ort in Deutschland, Österreich und der Schweiz und pflegen ihre Gemeinschaft. Einer von ihnen ist Uli Saade aus Zell a. H. Zusammen mit seiner Frau Annelies hat er in diesem Jahr das viertägige Treffen organisiert und ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Gleich am ersten Tag statteten die „Jünger Gutenbergs“ der „Schwarzwälder Post“ einen Besuch ab. Dabei konnten sie die aktuelle Produktion des heimischen Verlagshauses besichtigen und danach in der „Historischen Buchdruckerei im Gewölbe“ in Erinnerungen schwelgen und ihre Arbeitsluft von einst schnuppern.
Viele der im Gewölbekeller ausgestellten Arbeitsgeräte – von den Setzkästen bis zur Buchdruckpresse – waren vor 60 Jahren im Druckgewerbe noch weit verbreitet. Und natürlich durfte bei diesem Besuch der Druck einer Erinnerungskarte auf einer Handpresse nicht fehlen.
Am heutigen Freitag besuchen die Kommilitonen und ihre Partnerinnen die Europastadt Straßburg. Am Samstag geht die Fahrt in den Nordschwarzwald. Außerdem stehen ein Besuch des Grimmelshausen-Museums in Oberkirch und eine Einkehr in der Brauereigaststätte Bauhöfer in Renchen-Ulm auf dem Programm.
Quartier haben die „Alt-Stuttgarter“ in Zell a. H. im Hotel „Klosterbräustuben“ bezogen, wo alle gemeinsam die Schwarzwälder Gastlichkeit genießen können, ehe es am Sonntag „Auf Wiedersehen bis in zwei Jahren“ heißt.





