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Zell am Harmersbach | 23.08.2023

Logbuch von der AWO-Segelfreizeit, Teil 2

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Nach einer Woche hieß es schon wieder Abschied nehmen von der „Orion“. Die Teilnehmer schwärmen: „Es war eine schöne Zeit und wir können den AWO-Segeltörn nur empfehlen. Es war ein großartiges Erlebnis!“ Foto: privat
von Heinz Engelhardt

Die AWO-Segelfreizeit ist vorbei und alle sind gesund und munter wieder heimgekommen. Was im zweiten Teil der Reise passierte, lassen uns die Teilnehmer in ihrem Logbuch wissen.

Foto: privat
Die Teilnehmer der AWO-Segelfreizeit konnten die maritime Welt der Niederlande in vollen Zügen genießen. Der Hafen von Warkum hinterließ bleibende Eindrücke.
Foto: privat
Am letzten Reisetag wurde ein Stopp in der Hauptstadt Amsterdam eingelegt.
Foto: privat
Ruhige Zeit an Bord vor der Abreise.
Foto: privat
Auch das „Klar Schiff machen“ gehört zum Segelalltag.
Foto: privat
Heinz Engelhardt (2. von links) begrüßt die Begleitcrew. Am Bahnhof in Biberach gab’s ein Anlegerbier.

Der 4. Tag: Hunderte Quallen und ein paar Seehunde

Von Luis Bayh, Luis Bühler und Mattheo Boschert

Am vierten Tag unserer Segelreise schipperten wir von Texel nach Warkum. Davor stärkten wir uns noch mit einem Fischbrötchen. Danach ging es ohne viel Wind Richtung Schleuse, vor der wir eine halbe Stunde warten mussten, bis sich die Tore öffneten. Wir nutzten die Zeit und legten davor an, um uns in einem Laden Fischfinger zu kaufen. Daraufhin wurden wir aus dem Wattenmeer in das Ijsselmeer geschleust. Auch hier hatten wir wenig Wind, weshalb wir neben dem Großsegel und der Fock auch den Klüver (das vorderste, dritte Segel) setzten. Das kleine drei eckige Segel zeigte allerdings große Wirkung und wir pflügten mit 7,2 Knoten (13,32 km/h) durch das Ijsselmeer Richtung Warkum. Auf dem Weg sahen wir hunderte Quallen und ein paar Seehunde. Abends legten wir im Hafen an. Dort kauften wir Vorräte und kochten Curry mit Reis. Zum Abschluss spielten wir noch eine Runde Werwolf.

Der 5. Tag: Mit Musik die Segel setzen

■ Von Claudio Diplomatico, Moritz Schnurr und Madeleine Boschert

Am Morgen wurden wir mit auter Musik geweckt, aber dafür haben wir ein leckeres Frühstück bekommen. Dann ging es los mit Segeln. Wir haben uns entschieden, länger zu segeln, da der Wind am letzten Tag perfekt war. Alle hatten beste Laune. Der Mittagsdienst machte Rührei und Grießbrei mit Apfelmus, was allen geschmeckt hat. Als wir am Abend den Heimathafen der „Orion“ erreicht hatten, sind wir in die Stadt und haben ein leckeres Fischbrötchen gegessen. Danach haben ein paar die schöne Stadt erkundet und sind einkaufen gegangen. Andere haben Drachen steigen lassen. Zum Abschluss haben wir Pizza geholt. Nach dem Essen haben wir noch eine Runde Werwolf gespielt und danach ging es ins Bett.

Der 6. Tag: Heimreise mit Stopp in Amsterdam.

Am Freitag war der letzte Tag des AWO-Segeltörn. Wir haben uns Brote geschmiert, von Wouter und Gos verabschiedet und waren bereit, um nach Hause zu fahren. Doch unsere drei Teamer hatten noch eine Überraschung für uns: Wir haben in Amsterdam einen Stopp eingelegt, um eine Grachtenfahrt zu machen. Wir haben dabei viele Sehenswürdigkeiten gesehen und einiges über die Geschichte Amsterdams gelernt. Nach einer Stunde war die Fahrt leider schon vorbei und wir haben im Restaurant zum „Goldenen M“ noch etwas zum Essen geholt. Danach sind wir wieder zum Zug gegangen, um nach Hause zu fahren. Es war eine schöne Zeit und wir können den AWO-Segeltörn nur empfehlen.

Tschüss und Danke AWO für dieses großartige Erlebnis.

Ein großes Danke an alle, die geholfen haben

Als Beauftragter des AWO-Vorstandes für die Segelreisen und die Stadtranderholung möchte ich mich an erster Stelle bei unseren drei Teamern, Angela Schätzle, Christoph Bühler und Max Börsig ganz herzlich für ihr großes Engagement bedanken. Auch wenn sie selbst viel Spaß an der Segelreise hatten, so war es doch eine große Verantwortung mit 15 Jugendlichen diese, dank der Deutschen Bahn nicht ganz hindernisfreie Reise, zu einem unfallfreien guten Ende zu bringen. Die größte Aufgabe lag darin, bei den ganzen notwendigen Umstiegen alle Teilnehmer beieinander zu halten so, dass bei der Abfahrt der Züge keiner fehlte. Dies hat alles großartig funktioniert. Danke auch dem Skipper Wouter und seinem Matrosen Gos, die das Schiff sicher durch diese vier Tage auf See steuerten.
Danke sagen möchte ich auch der „Aktion Mensch“, welche die Reise mit einem Betrag unterstützten, der es möglich machte, das Schiff für die Grachtenrundfahrt in Amsterdam zu chartern.
Dank gilt auch den Eltern, die uns ihre Kinder anvertrauen.
Teilnehmer, Teamer und die Verantwortlichen des AWO-Ortsvereins freuen sich schon auf den nächsten Törn im Jahr 2024!

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