50 Jahre Kult-Krimi:

Was der Tatort und Biene Maja mit Kunstgenuss gemeinsam haben

Augen aus Biberach/Riß im Krimi-Vorspann – Schauspieler lieh Zeichentrickfigur seine Stimme – Erfindung setzt Bilder in Szene

Seit 50 Jahren gilt der »Tatort« als Straßenfeger. Die Kult-Krimis haben unzählige Ermittlerteams hervorgebracht. In mehr als 1.100 Folgen wirkten bis heute mehr als 145 Ermittlerinnen und Ermittler mit. Der Vorspann ist immer gleich geblieben: die unverwechselbare Tatort-Melodie von Klaus Doldinger, die markanten Augen, die rennenden Beine. Jochen Singler ist Krimi-Freund und hat sich mit einer ganz besonderen Frage an die »Schwarz­wälder Post« gewandt.

Er schreibt: »Ich hatte eine Anfrage, ob ich einen Horst Lettenmayer kenne. Der sei aus Biberach und seine Augen und Beine sind immer im Tatort im Vorspann zu sehen. Das wäre natürlich der Hammer!« Die Fernsehzeitung Funkuhr nährte seinen Verdacht. Sie berichtete im Heft 48, dass Horst Lettenmayer aus Biberach im Schwarzwald stamme und heute in Dachau und Südfrankreich lebe. Singler befragte das Internet. Dort ermittelte er, dass die Augen tatsächlich einem Horst Lettenmayer gehören. Konnte das wirklich sein?

Die »Schwarzwälder Post« recherchierte mit diesen Angaben weiter und konnte den Gesuchten ausfindig machen. Man fand einen Termin für ein Telefonat. Und ja – Horst Lettenmayer kommt tatsächlich aus Biberach. Allerdings aus Biberach an der Riß. Unser »Bibere« hat also keinen Promi vergessen. Nichtsdestotrotz entstand ein angeregtes Gespräch über Lettenmayers kurze Kindheit im anderen Biberach, über seinen Weg zur Schauspielerei, eine Erfindung, die die Kunstwelt veränderte und darüber, was der Tatort und Biene Maja gemeinsam haben.

Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.