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Zell am Harmersbach | 30.04.2019

Spielplätze und Kindergärten im Fokus der CDU-Kandidaten

Breites Angebot an Kindergartenkonzepten vorhanden – Viele Spielplätze brauchen neue, sichere Spielgeräte

Foto:
Wie ist es um die Spielplätze in Zell und den Ortsteilen bestellt? Die CDU-Kandidaten für Stadt- und Ortschaftsrat verschafften sich einen Überblick. Foto: CDU
von CDU - Stadtverband Zell am Harmersbach

Zell am Harmersbach und seine Ortsteile sollen attraktiv für Familien mit Kindern bleiben. Dies ist das Ergebnis der Tour mit den Stadt- und Ortschaftsratskandidaten der CDU.

»Wir müssen die Zahlen der Kinder, aber auch die Zahlen in den Finanzen immer im Blick haben, um die Bedürfnisse der Familien mit Kindern optimal abzudecken,« begrüßte der Stadtverbandsvorsitzende der CDU, Hannes Grafmüller, die Kandidaten auf einer Informationstour durch die Kindergärten und Spielplätze.

Mit vier städtischen Kindergärten und einem Waldkindergarten steht die Stadt gut da und kann sich in diesem Bereich noch weiterentwickeln. Patrick Stoltzenberg sprach sich ebenfalls für ein gutes Angebot für die Kinder aus und begrüßt das Vorhaben, den Waldkindergarten am Wasserreservoir auszubauen und mit dem geplanten feststehenden Gebäude zu ergänzen. »Es ist richtig, hier dem Wunsch der Eltern zu entsprechen um dem Bedarf an Kindergartenplätzen, auch für Waldkinder, gerecht zu werden.«

Das Defizit für die Kindergärten mit knapp 1,5 Millionen Euro in der Stadtkasse war Anlass über weitere Formen der Kindergarteneinrichtungen zu sprechen. »Biberach mit seinem Betriebskindergarten könnte Vorbild für Zell sein,« so der Stadtratskandidat Bernd Herrmann. »Es bietet sich sicher auch bei uns ein Standort an, an dem die Firmen ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun wollen und mit einem bezahlten Kindergartenplatz dafür Anreize schaffen könnten.«

Derzeit wird das Spielplatzkonzept in ganz Zell umgesetzt. Dabei ist im Vorfeld große Kritik aus Reihen der Bevölkerung an der Entfernung von vielen Spieleinrichtungen gekommen. Die fachkundige Untersuchung eines externen Sachverständigen habe aufgezeigt, dass viele Geräte Schadstellen aufweisen und potenziell auch Risiken darstellen, die für die Stadt nicht mehr verantwortbar waren. »Der Abbau von unsicheren Spielgeräten und gefährlichen Stellen war bestimmt richtig und notwendig, um die Kinder nicht unnötig Gefahren auszusetzen. Warum wurden solche Untersuchungen denn nicht schon früher durchgeführt?« fragte der Stadtratskandidat Stefan Polap. Der CDU-Vorsitzende Grafmüller erklärte, dass auch früher Inspektionen üblich waren, sich aber die Vorschriften und die Spielgeräte mit den Jahren geändert hätten. »Auch die Vorschriften unterliegen dem Wandel und nicht alles was gut gemeint ist, ist auch gut im Sinne der gültigen Anforderungen. Die bisherigen Einrichtungen, die teilweise in Eigenregie des Bauhofes gebaut wurden, entsprachen einfach nicht mehr den aktuellen Ansprüchen. Jetzt muss zügig die Neueinrichtung und die Planung der Spielplätze umgesetzt werden.«

Der Haushaltsplan sieht für diese Maßnahmen, insbesondere für die Spielplätze an den Kindergärten, einen knapp sechsstelligen Betrag vor. »Es ist richtig, dass gerade die Spielplätze an den Kindergärten vorrangig neu eingerichtet werden. Genau dort gibt es eine große Frequentierung und die Neueinrichtung, auch unter dem pädagogischen Hintergrund für die Erzieherinnen, absolut notwendig,« ergänzt Stadtratskandidat Rainer Kälble.

Die Spielplätze, die in Eigenregie gebaut wurden und dann in die Hoheit der Stadt übergeben wurden, standen ebenfalls auf dem Besuchsprogramm der CDU-Kandidaten. Einer der Mitbegründer des Adlerspielplatzes, Theodor Metzler, berichtete über die Entstehung vor zwanzig Jahren und die Weiterentwicklung bis heute. Er zeigte sich anlässlich des Abbaus seiner mitinitiierten Spielgeräte sehr enttäuscht. »Wir haben hier auf diesem Spielplatz mit eigenen Händen große Attraktionen geschaffen, die jetzt alle abgebaut werden.«

Die Kandidaten zeigten Verständnis für den Unmut über die Vorgehensweise, mit der die Spielgeräte abgebaut worden waren. Sie konnten sich jedoch gut vorstellen insbesondere das noch vorhandene schmiedeeiserne Karussell zu erhalten. »Selbst wenn aus Sicht des Gutachters hier Mängel aufgezeigt werden, kann sicher mit einer Abarbeitung der Gefahrenstellen und Verbesserungen mit Wohlwollen für Abhilfe gesorgt werden. Diese Investition kann nicht so hoch sein, wie eine neue ähnliche Einrichtung und es wäre eine Anerkennung der jahrzehntelange ehrenamtlichen Tätigkeit.«

Mit zahlreichen Eindrücken und guten Ideen für die Kommunalwahl verabschiedeten sich die Teilnehmer. Sie wollen sich hoch motiviert in Zell und den Ortsteilen für die Einrichtungen der Kinder einsetzen.

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