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Zell am Harmersbach | 12.10.2018

Am Dienstag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Gemeindesaal:

Renovieren oder besser neu bauen?

Außerordentliche Mitgliederversammlung der Evangelischen Kirchengemeinde zum Thema Zukunft des Gemeindezentrums

Foto:
aAus dem Jahr 1959 stammen Pfarrhaus und Gemeindesaal. Das Gebäude ist stark sanierungsbe­dürftig. An vielen baulichen Elementen nagt der Zahn der Zeit. Das sieht auch Pfarrer Monninger jeden Tag. Foto: Susanne Vollrath
von Evangelische Kirchengemeinde Zell am Harmersbach

Der Rat der Evangelischen Kirchengemeinde lädt die Gemeindemitglieder und alle Interessierten am Dienstag, 16. Oktober, um 19 Uhr zu einer außerordentlichen Gemeindeversammlung in den Gemeindesaal, Kirchstraße 14b ein.

Foto: Susanne Vollrath
Ein Neubau würde sich direkt an die Kirche anschließen und so die enge Verbundenheit des Gotteshauses mit der Gemeinde demonstrieren. Zwei unterschiedliche Konzepte für einen derartigen Neuanfang werden am Dienstag vorgestellt.
Foto: Susanne Vollrath
aAus dem Jahr 1959 stammen Pfarrhaus und Gemeindesaal. Das Gebäude ist stark sanierungsbe­dürftig. An vielen baulichen Elementen nagt der Zahn der Zeit. Das sieht auch Pfarrer Monninger jeden Tag.

»Der Kirchengemeinderat sucht das Gespräch mit den Gemeindemitgliedern, weil es bald eine wichtige Entscheidung zu treffen gilt, die das Gemeindeleben nachhaltig beeinflussen wird«, weiß Pfarrer Reinhard Monninger.

Es geht um das Gemeindezentrum. Das alte Pfarrhaus (Baujahr 1959) ist in die Jahre gekommen und müsste dringend saniert werden. Ob sich das mit den modernen Auflagen an öffentlich zugängliche Gebäude und den nötigen baulichen Veränderungen noch lohnt oder ob es bessere Alternativen gibt, soll in der Gemeindeversammlung besprochen werden. Am kommenden Dienstag werden außer der Sanierung des bestehenden Pfarrhauses zwei weitere Varianten für ein künftiges Gemeindezentrum vorgestellt.

Damit reiht sich die Evangelische Kirchengemeinde ein in den Kreis derer, über deren Immobilienbesitz aus den Nachkriegsjahren Entscheidungen getroffen werden müssen. Die Frage: »Renovieren oder neu bauen?« stellt sich nicht nur Tal auf, Tal ab an vielen Stellen. Die evangelische Landeskirche hat die Problematik erkannt und ein Liegenschaftsprojekt gestartet, mit dem die Grundlagen für gute Seelsorge- und Gemeindearbeit erhalten beziehungsweise geschaffen werden sollen. Nicht zuletzt beabsichtigt die Landeskirche mit auf den Stand der Zeit gebrachten Immobilien in Zukunft Geld zu sparen, etwa in dem Heizkosten reduziert und die Räumlichkeiten an den sich veränderten Bedarf angepasst sind.

Seelsorger wie Pfarrer Monninger sehen die Modernisierung jedoch auch noch aus einem anderen, eher spirituellen Blickwinkel: »Wir brauchen gute Räume, die frei machen und mutig. Pfarrhäuser mit offenen Türen, die Zuflucht bieten. Gemeindehäuser, in denen sich unterschiedliche Menschen begegnen, in denen der Glaube für heute und morgen Gestalt gewinnt.«
Die erfahrenen Experten von Prokiba – einer kircheneigenen Gesellschaft für Projektentwicklung und Projektsteuerung im Bereich Kirchliches Bauen in Baden – hat die aktuelle Situation am Zeller Pfarrhaus eingehend beleuchtet, Grundlagen ermittelt und mögliche Varianten ausgearbeitet. In der Gemeindeversammlung wird der Kirchengemeinderat die Gemeinde über die Gebäudesituation und das Liegenschaftsprojekt informieren sowie drei mögliche Varianten mit all ihren Vor- und Nachteilen vorstellen und einen groben Kostenüberblick geben. Die wichtigste Erkenntnis: Bei einem Neubau würden das Gemeindezentrum einen direkten Anschluss an die Kirche erhalten.

Aktuell umfasst die Evangelische Kirchengemeinde Zell rund 2.100 Gemeindemit­glieder aus den Orten Zell am Harmersbach, Unterhar­mersbach, Oberharmersbach, Nordrach, Unterentersbach, Oberentersbach, Biberach und Prinzbach. Wenn alle kommen, könnte es eng werden im jetzigen Gemeindesaal in der Kirchstraße 14B.

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