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Zell am Harmersbach | 11.04.2018

Unterstützung für Flüchtlinge und bedürftige Menschen

Die Kleiderkammer in der Spitalstraße besteht seit zwei Jahren – Solidarität der Bevölkerung und ehrenamtlicher Einsatz des Helferteams ergänzen sich

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Von Dirk Vetter   Zell a. H. Dieser Tage feiert das Team der Kleiderkammer Zell ihr zweijähriges Bestehen am aktuellen Standort. Nach kurzen und produktiven Vorgesprächen war die Stadt Zell im Jahr 2016 schnell und unbürokratisch bereit, die Räumlichkeiten im ehemaligen Schuhgeschäft in der Spitalstraße 5 für die Zwecke einer gemeinnützigen Kleiderkammer zur Verfügung zu stellen. Der wachsende Zustrom an Flüchtlingen und der Platzbedarf für Flüchtlinge am vorigen Standort der Kammer in der Flüchtlingsunterkunft Laube machten seinerzeit einen Umzug notwendig. Mit dem Umzug in die weitaus größeren und schöneren Räumlichkeiten kam auch die Anpassung an die sich verändernden Umstände. Immer mehr Flüchtlinge fanden ihren Platz in der sogenannten »Anschlussunterbringung«, also in der Regel eigenen Wohnungen, die ein eigenverantwortliches Leben ermöglichen. Die Räumlichkeiten und das Sortiment der Kleiderkammer trugen dieser Entwicklung Rechnung. Neben der namensgebenden Kleidung wurde das Angebot um nahezu alles ergänzt, was Menschen im Haushalt benötigen. Auch das Selbstverständnis der Kleiderkammer hat sich darüber hinaus gewandelt. Aus Flüchtlingen wurden Kunden, aus Spenden wurden Waren Das fast ausschließlich aus Sachspenden bestehende Sortiment wird vom Team der Kleiderkammer wie in einem »normalen« Geschäft präsentiert, die Räumlichkeiten sind hell, freundlich und gut strukturiert, das Sortiment ist umfassend und sogar eine Umkleidekabine wurde für die »Kunden« bereitgestellt. Die hier angebotenen Waren werden auch nicht mehr, wie dies früher der Fall war, kostenlos abgegeben, sondern gegen einen geringen Obolus. Dies wertet einerseits die angebotenen Artikel auf, andererseits das Selbstwertgefühl der Menschen, die dadurch zu Kunden werden. Die Einnahmen fließen in vollem Umfang in Anschaffung von Waren, die nicht aus Spenden angeboten werden können, wie Unterwäsche oder Ähnliches. Auch Reparaturen z. B. für Fahrräder, die ausschließlich verkehrstüchtig abgegeben werden und natürlich die jährlich stattfindende Weihnachtsfeier für alle Gäste, Kunden und Gönner der Kleiderkammer werden aus diesen Einnahmen bestritten. Der Erfolg gibt der Maßnahme recht. Zwischenzeitlich ist die Kleiderkammer regelmäßiger Treffpunkt von Menschen und Familien, die von Zell aus in allen Gemeindeteilen von Zell, Oberharmersbach, Biberach und Nordrach verteilt leben. Die Zeller Kammer genießt auch weit über die Ortsgrenzen hinaus zu Recht hohes Ansehen. Für alle sozial bedürftigen Menschen geöffnet Nachdem sich die Flüchtlingsströme zwischenzeitlich ein wenig beruhigt hatten, wurde gemeinsam mit der Stadt Zell beschlossen, die Kleiderkammer künftig allen sozial Bedürftigen zugänglich zu machen. Die Zahl sozial bedürftiger Personen und Familien die zum Kundenkreis der Kleiderkammer zählen, wächst seither stetig. Sachspenden Die Kleiderkammer ist auf Solidarität aufgebaut. Die Stadt Zell stellt die Räumlichkeiten mit allen Nebenkosten unentgeltlich zur Verfügung, das Team arbeitet ehrenamtlich unter der Schirmherrschaft der Seelsorgeeinheit der katholischen Kirche, die auch mit Rat und Tat den Damen der Kleiderkammer zur Seite steht. Das alles wäre allerdings nicht möglich ohne die stetigen Sach- und Kleiderspenden aus den Reihen der Bevölkerung. Hierfür gilt der besondere Dank der Damen der Kleiderkammer. Auf der Homepage der Kleiderkammer: www.kleiderkammer-zell.de informiert das Team regelmäßig über aktuell benötigte Dinge und natürlich über anstehende Termine und Veranstaltungen. Foto: Dirk Vetter
von Dirk Vetter

Dieser Tage feiert das Team der Kleiderkammer Zell ihr zweijähriges Bestehen am aktuellen Standort. Nach kurzen und produktiven Vorgesprächen war die Stadt Zell im Jahr 2016 schnell und unbürokratisch bereit, die Räumlichkeiten im ehemaligen Schuhgeschäft in der Spitalstraße 5 für die Zwecke einer gemeinnützigen Kleiderkammer zur Verfügung zu stellen.

Der wachsende Zustrom an Flüchtlingen und der Platzbedarf für Flüchtlinge am vorigen Standort der Kammer in der Flüchtlingsunterkunft Laube machten seinerzeit einen Umzug notwendig. Mit dem Umzug in die weitaus größeren und schöneren Räumlichkeiten kam auch die Anpassung an die sich verändernden Umstände. Immer mehr Flüchtlinge fanden ihren Platz in der sogenannten »Anschlussunterbringung«,also in der Regel eigenen Wohnungen, die ein eigenverantwortliches Leben ermöglichen.
Die Räumlichkeiten und das Sortiment der Kleiderkammer trugen dieser Entwicklung Rechnung. Neben der namensgebenden Kleidung wurde das Angebot um nahezu alles ergänzt, was Menschen im Haushalt benötigen. Auch das Selbstverständnis der Kleiderkammer hat sich darüber hinaus gewandelt.

Aus Flüchtlingen wurden Kunden, aus Spenden wurden Waren

Das fast ausschließlich aus Sachspenden bestehende Sortiment wird vom Team der Kleiderkammer wie in einem »normalen« Geschäft präsentiert, die Räumlichkeiten sind hell, freundlich und gut strukturiert, das Sortiment ist umfassend und sogar eine Umkleidekabine wurde für die »Kunden« bereitgestellt.

Die hier angebotenen Waren werden auch nicht mehr, wie dies früher der Fall war, kostenlos abgegeben, sondern gegen einen geringen Obolus. Dies wertet einerseits die angebotenen Artikel auf, andererseits das Selbstwertgefühl der Menschen, die dadurch zu Kunden werden.

Die Einnahmen fließen in vollem Umfang in Anschaffung von Waren, die nicht aus Spenden angeboten werden können, wie Unterwäsche oder Ähnliches. Auch Reparaturen z. B. für Fahrräder, die ausschließlich verkehrstüchtig abgegeben werden und natürlich die jährlich stattfindende Weihnachtsfeier für alle Gäste, Kunden und Gönner der Kleiderkammer werden aus diesen Einnahmen bestritten.

Der Erfolg gibt der Maßnahme recht. Zwischenzeitlich ist die Kleiderkammer regelmäßiger Treffpunkt von Menschen und Familien, die von Zell aus in allen Gemeindeteilen von Zell, Oberharmersbach, Biberach und Nordrach verteilt leben. Die Zeller Kammer genießt auch weit über die Ortsgrenzen hinaus zu Recht hohes Ansehen.

Für alle sozial bedürftigen Menschen geöffnet

Nachdem sich die Flüchtlingsströme zwischenzeitlich ein wenig beruhigt hatten, wurde gemeinsam mit der Stadt Zell beschlossen, die Kleiderkammer künftig allen sozial Bedürftigen zugänglich zu machen.

Die Zahl sozial bedürftiger Personen und Familien die zum Kundenkreis der Kleiderkammer zählen, wächst seither stetig.

Sachspenden

Die Kleiderkammer ist auf Solidarität aufgebaut. Die Stadt Zell stellt die Räumlichkeiten mit allen Nebenkosten unentgeltlich zur Verfügung, das Team arbeitet ehrenamtlich unter der Schirmherrschaft der Seelsorgeeinheit der katholischen Kirche, die auch mit Rat und Tat den Damen der Kleiderkammer zur Seite steht. Das alles wäre allerdings nicht möglich ohne die stetigen Sach- und Kleiderspenden aus den Reihen der Bevölkerung. Hierfür gilt der besondere Dank der Damen der Kleiderkammer.

Auf der Homepage der Kleiderkammer: www.kleiderkammer-zell.de informiert das Team regelmäßig über aktuell benötigte Dinge und natürlich über anstehende Termine und Veranstaltungen.

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