Feuer wurde durch Funkenflug ausgelöst

Polizei beziffert Schaden auf 20.000 Euro

Wie die Polizei mitteilt, waren die fehlgeschlagenen Gartenarbeiten eines 35 Jahre alten Mannes die Ursache für den Brand am Mittwochvormittag (wir berichteten).

Der Anwohner der Hauptstraße hat gegen 10.40 Uhr einen Bunsenbrenner dazu verwendet, Unkraut zu bekämpfen. Durch Funkenflug entzündete sich so eine Thuja unweit des Wohnanwesens, wovon sich das Feuer bis auf den Dachstuhl ausgebreitet hatte. Die Wehrleute löschten den Brand ab. Ein Schaden von etwa 20.000 Euro blieb zurück.

Bei der Zeller Feuerwehr, so Gesamtkommandant Florian Lehmann, wurde der Alarm mit dem Alarmstichwort Gebäudebrand um 10.47 ausgelöst. Im Einsatz waren alle Abteilungen der Feuerwehr Zell sowie die Drehleiter aus Gengenbach und der gemeinsame Führungstrupp von DRK, Feuerwehr und THW. Das Feuer konnte bis zum Eintreffen der Feuerwehr von den Bewohnern weitestgehend gelöscht werden. Der Dachboden war verqualmt.

Die Feuerwehr führte eine Belüftung durch, um das Gebäude rauchfrei zu bekommen. Mittels zwei Drehleitern wurde die Dachhaut geöffnet und das Feuer bekämpft.

Die beiden Wärmebildkameras aus Zell und Gengenbach waren zur Suche von Hitzestellen und Glutnestern im Einsatz.

Gegen 13 Uhr war der Einsatz beendet. Durch den umsichtigen Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand auf den vorgefundenen Bereich begrenzt werden und ein Wasserschaden vermieden werden. Der schnelle und effektive Einsatz der Bewohner hat sicherlich einen noch größeren Schaden verhindert. Im Einsatz waren ca. 35 Einsatzkräfte.

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