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Zell am Harmersbach | 4.12.2017

Im Golfareal Gröbernhof hat sich 2017 vieles bewegt

Ehemaliges historisches Gasthaus erstrahlt in neuem Glanz

Foto:
Das restaurierte ehemalige Gasthaus Gröbernhof mit jetzt sieben Wohneinheiten ist ein Schmuckstück im Golfareal. Im Hintergrund der Gröbernhofturm Schlösslein. Foto: Winfried Köninger
von Winfried Köninger

Wer auf der Kreisstraße von Unterentersbach in Richtung Zell am Harmersbach fährt, passiert den Golfplatz Gröbernhof. Im ehemaligen Gasthaus Gröbernhof sind zwischenzeitlich sieben moderne Wohneinheiten von einem privaten Investor errichtet worden, die allesamt seit diesem Jahr bewohnt sind.

Die 18-Lochanlage gehört zu den jüngeren Plätzen im Land. Nach der Gründung des Golfclubs im Jahr 1999 mit zunächst neun Löchern hat die Anlage erst 2005 durch die Erweiterung auf 18 Loch ihr jetziges Gesicht bekommen. Das Gelände war früher landwirtschaftlich genutzt und ist auch heute noch im Besitz eines adligen Damenstifts aus dem Kraichgau. Die Stiftung hat jedoch das gesamte Areal an die Golf Residenz Schloss Gröbernhof KG beziehungsweise dem Golfclub pachtweise zur Verfügung gestellt. Das Ökonomiegebäude ist im Eigentum des Clubs beziehungsweise der KG.

Gewinn für die Region

Der Gröbernhof hat seit der Gründung des Golfclubs sein Erscheinungsbild erheblich verändert. Die ehemals überwiegend ackerbaulich genutzten Flächen mit monokulturalem Gesicht im sanften Hügelland des vorderen Harmersbachtales gleichen heute eher einem gemischten Streuobst- und Gebüschgruppen-Areal mit den dazwischen integrierten Golfbahnen. Der denkmalgeschützte Gebäudekomplex aus dem Ökonomiegebäude und der ehemaligen Gaststätte sind trotz der einschneidenden Umnutzung und nach aufwendigen Renovierungsarbeiten ein architektonischer und historischer Gewinn für die Region. Im ehemaligen Gasthaus Gröbernhof sind zwischenzeitlich sieben moderne Wohneinheiten von einem privaten Investor entstanden, die seit diesem Jahr bewohnt sind. Das benachbarte Brennhaus wurde liebevoll restauriert und der Brennkessel wieder in Betrieb gesetzt. Auch der Gröbernhof-Turm Schlösslein wurde wieder zum Hingucker. Der umgebene Park ist ausgelichtet worden, so dass das schöne Denkmal für alle Blicke sichtbar ist.

Ausgeklügeltes Pflegemanagement

Auch die Gesamtanlage bekommt immer mehr Konturen. 2017 wurde der Streuobstbestand erweitert. Die angepflanzten Solitärbäume und Biotope machen die Sportanlage zu einer Mischkultur- und Parklandschaft. Der Platz entwässert sich immer besser und stabilisiert sich zunehmend. Die Fairways und Greens präsentieren sich nun auch in ungünstigeren Witterungsphasen mit sehr guten Spielbedingungen. Dies verdankt der Club auch einem ausgeklügelten Pflegemanagement durch das Greenkeeping um Head-Greenkeeper Klaus Mayer.

Mehr Gäste

Der Golfplatz ist nicht nur in der Region angekommen, sondern auch in der Golfszene. Nie gab es so viel Gästeankünfte von Greenfee-Spielern und Gästeturniere wie in der abgelaufenen Saison. Damit bekommt der Golfplatz jetzt zunehmend die erhoffte touristische Bedeutung – ein win-win-Effekt für beide Seiten. Auch wenn die Turniersaison zu Ende ist, läuft der Spielbetrieb je nach Witterung eingeschränkt weiter. Der Golfclub Gröbernhof mit Präsident Olaf Pohl blickt zuversichtlich nach vorne. In den Mitgliedszahlen sieht man zwar gerne eine weitere Steigerung, aber auch im Golfsport wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Der Gröbernhof mit dem schönen, aber auch anspruchsvollen Platz, dem intakten Vereinsleben und der guten Infrastruktur geht gut gerüstet in die kommenden Jahre. Dazu trägt auch eine solide und stabile Finanzpolitik und auch eine erfreuliche Jugendentwicklung bei. Das Clublokal Tenne mit der vorzüglichen Bewirtung durch das Ehepaar Andrea und Oliver Fodor ist nicht nur ein Gewinn für den Club, sondern für die ganze Umgebung.

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Schlagworte:
Golfclub Gröbernhof Zell am Harmersbach, Gröbernhof Zell am Harmersbach

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