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Zell a. H. Biberach Nordrach Oberharmersbach | 10.09.2018

Frieden stiften und Frieden bewahren

Viele Teilnehmer bei der Gelöbniswallfahrt – Kinder aus Oberharmersbach bringen eine selbst gestaltete Kerze mit

Foto:
Mitglieder des Oberharmersbacher Gemeindeteams begrüßten die Wallfahrer am Samstagmorgen am gemeinsamen Treffpunkt. Die Talgemeinden sind abwechselnd für die Ausrichtung der Gelöbniswallfahrt verantwortlich. In diesem Jahr ist es die Gemeinde Oberharmersbach. Foto: Gisela Albrecht
von Gisela Albrecht

Viele Teilnehmer kamen bei herrlichem Wetter am Samstagvormittag zum Treffpunkt am Gasthaus Sonne, um das Versprechen der Vorfahren – die Gelöbniswallfahrt – einzulösen. Zentrales Thema war »Frieden« und seine Bedeutung für den Menschen.

Die von den Kindern schön gestaltete Motivkerze zur Gelöbniswallfahrt 2018
Mitglieder des Oberharmersbacher Gemeindeteams begrüßten die Wallfahrer am Samstagmorgen am gemeinsamen Treffpunkt. Die Talgemeinden sind abwechselnd für die Ausrichtung der Gelöbniswallfahrt verantwortlich. In diesem Jahr ist es die Gemeinde Oberharmersbach.
Der Imbiss nach der kirchlichen Feier konnte bei dem schönen Wetter im Klostergarten angeboten werden. Die Wallfahrer nutzten gerne die Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch in der besonderen Atmosphäre des Klostergartens.
Kinder des Oberharmersbacher Familiengottesdienstteams haben eine Kerze für die Gelöbniswallfahrt gestaltet. Sie sprachen einen Text und stellten die Kerze im Altarraum auf. Bruder Berthold Oehler dankte ihnen im Namen der Kapuziner.

Kinder des Oberharmersbacher Familiengottesdienstteams haben eine Kerze für die Gelöbniswallfahrt gestaltet. Sie sprachen einen Text und stellten die Kerze im Altarraum auf. Bruder Berthold Oehler dankte ihnen im Namen der Kapuziner.Vertreter des Oberharmersbacher Gemeindeteams begrüßten die Teilnehmer mit Hinweisen auf das aktuelle politische Geschehen. Streit, Egoismus und Unfrieden würden die Schlagzeilen bestimmen. Gemeindereferentin Judith Müller wies auf die Demonstrationen in Ostdeutschland hin, von denen in den Nachrichten berichtet wurde. »Wir machen auch eine Demo, allerdings für den Frieden«, betonte sie. »Wir glauben daran, dass es uns Christen möglich ist, mit Unterstützung von Gott Frieden zu stiften und in Frieden zu leben«, sagte sie abschließend.

Angeführt von Kreuz und Fahnen und vielen Ministranten ging die Prozession über die Hauptstraße zur Wallfahrtskirche. Kinder und Jugendliche aus Oberharmersbach sprachen Fürbitten, die die Gemeinde singend beantwortete. In der Kirche brachten Kinder des Familiengottesdienstteams ihre selbst gestaltete Kerze mit, die Bruder Berthold Oehler am Altar anzündete.

In seiner Predigt ging Pfarrer Bonaventura Gerner auf die Gottesmutter Maria ein, der die Menschen zurzeit Jesu den Namen »Königin des Friedens« gegeben haben. Weil sie den Menschen Jesus geschenkt hat, den König des Friedens. Den Messias hätten sich die Menschen damals als mächtigen König gewünscht, doch er kam ganz anders daher. Ein wesentliches Kennzeichen seiner Herrschaft war der Frieden. »Frieden ist ein hohes Gut. Wie gefährdet er ist, hat sich in diesen Tagen in Chemnitz gezeigt«, bedauerte Gerner. Das friedliche Miteinander nehme ab, Hass und Verleumdung nehmen zu, stellte er fest. Als positives Zeichen wertete er das Konzert in Chemnitz mit dem Namen »Wir sind mehr«. Mit einigen tausend Teiln

ehmern wurde gerechnet, 65.000 Besucher sind gekommen. Diese wollten bewusst ein Zeichen setzen gegen Menschenverachtung und Hass.
Pfarrer Gerner forderte die Kirchenbesucher auf, die Haltung Marias einzunehmen; nämlich Frieden zu stiften und zu bewahren. Der Oberharmersbacher Kirchenchor unter Leitung von Andreas Müller gestaltete den Gottesdienst mit feierlichem Chorgesang. Am Ende der Feier lud Pfarrer Gerner die Wallfahrer zum traditionellen Imbiss in den Klostergarten ein.

Hintergrund

Zur Zeit des pfälzischen Erbfolgekriegs gelobten die Oberen der Stadt Zell, einmal jährlich um den 14. September eine Prozession zur Wallfahrtskirche »Maria zu den Ketten« abzuhalten und eine Kerze zu spenden, wenn das Tal und die Stadt vor den vorrückenden Truppen verschont bleiben würde. Stadt und Tal wurden verschont, das Gelübde wurde eingehalten. Im jährlichen Wechsel ist eine andere Pfarrgemeinde für die Ausrichtung der Gelöbniswallfahrt zuständig.

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