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Oberharmersbach | 5.02.2020

Oberharmersbach trauert um Clemens Lehmann

Über 34 Jahre war der Zimmermeister bei der Firma Rombach beschäftigt – In der Kirchengemeinde und bei der Jägern war er ein geschätzter und beliebter Kollege

Foto:
Geschätzter Mitbürger: Clemens Lehmann verunglückt tödlich im Alter von 50 Jahren. Foto: privat/Repro: Lehmann-Archiv
von Karl-August Lehmann

 Im Alter von 50 Jahren kam Clemens Lehmann am vergangenen Donnerstag bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Mit großer Bestürzung wurde die Nachricht aufgenommen. Die Gemeinde trauert um einen geschätzten und beliebten Mitbürger.

Clemens Lehmann wurde am 15. Januar 1970 als jüngstes von sieben Kindern der Eheleute Hubert und Madgalena Lehmann auf dem Hinterbauernhof im Holdersbachtal geboren. Nach dem Abschluss der Hauptschule begann er seine Lehre als Zimmermann in der Firma Holzbau Rombach. Im Juli 2001 bestand er die Meisterprüfung und bekleidete für nahezu ein Jahrzehnt als Leiter die betriebliche Ausbildung. Seit 2010 war er im Bereich Arbeitsvorbereitung eingesetzt. Die Belegschaft schätzte ihren überaus engagierten und zuverlässigen Mitarbeiter und verlor nunmehr einen stets hilfsbereiten und freundlichen Kollegen.

Diesen Verlust beklagen auch die Jagdhornbläser und die Jägergemeinschaft. Seit 1992 war Clemens Lehmann mit seinem Fürst-Pless-Horn bei den Auftritten der Jagdhornbläsergruppe »Harmersbachtal« dabei. Drei Jahre zuvor hatte er seine Jägerprüfung abgelegt und jagte mit seinen Kollegen im Distrikt 1 b und auf der Hofjagd seines Elternhauses. Auch hier zeigte Clemens sein Engagement für andere, als er vor drei Jahren die Jagdhütte beim Wattereck restaurierte und wo er immer wieder Stunden der Ruhe oder abwechslungsreiche Unterhaltung mit seinen Jagdkollegen fand.

In der Pfarrgemeinde St. Gallus und der Seelsorgeeinheit Zell a. H. brachte sich der Verstorbene ebenfalls ein. 2010 wurde er in den Stiftungsrat der Seelsorgeeinheit Zell a. H. gewählt und zählte zum Gemeindeteam. Sein Rat war stets überlegt und lösungsorientiert und deswegen gefragt und geschätzt. Dabei erwies er sich auch als Vorbild, wenn es ums Zupacken ging, wie er zuletzt bei der Neugestaltung des Altarraumes im Jahre 2017 mit seinem engagierten Arbeitseinsatz zeigte. Über zwei Jahrzehnte zählte er als aktives Mitglied der Pfarrgemeinde zu den Trägern des »Himmels« während der Fronleichnamsprozession.

Somit hinterlässt der Tod von Clemens Lehmann nicht nur in seiner Familie eine schmerzliche Lücke. Am 26. August 1995 heiratete er Lydia Schnaiter vom Friedershof im Waldhäusertal. Fünf Töchter und ein Enkelkind zählen zur Familie.

Vor drei Wochen hatte Clemens Lehmann Verwandte, Freunden und Bekannte zum Fest seines 50. Geburtstags eingeladen, im August dieses Jahres wollte er mit seiner Frau Lydia und seiner Familie die Silberne Hochzeit feiern. Der schreckliche Unfall hat vieles zerstört, Trauer hat die Vorfreude verdrängt.

Ganz Oberharmersbach zeigt sich mit der leidgeprüften Familie Lehmann verbunden. Was bleibt, ist die gemeinsame vertraute Erinnerung an einen zuvorkommenden und stets freundlichen Mitbürger, der sich vielfältig im Beruf und in seiner Freizeit für die dörfliche Gemeinschaft engagierte.

Das Totengebet für Clemens Lehmann ist am Donnerstag, 6. Februar 2020, um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Gallus. Die Verabschiedungsfeier mit anschließender Beerdigung findet am Freitag, 7. Februar 2020, um 15 Uhr in der Pfarrkirche St. Gallus in Oberharmersbach statt.

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