Rund 400 Besucher erlebten eine mitreißende Bibelgeschichte

ADONIA-Musical »Isaak – So sehr geliebt« – Ein Familiendrama spannend und gefühlvoll auf die Bühne gebracht

Mit dem Musical »Isaak – so sehr geliebt« gelang es ADONIA wieder einmal ein ganz besonderes Konzer­t­erlebnis für die ganze Familie auf die Bühne zu bringen. Die etwa 400 Besucher in der Reichstalhalle erlebten eine sehr emotionale und mitreißende Bibelgeschichte – uralt die Themen und doch so aktuell.

Peppig, rockig und einfühlsam gelang es den 70 Jugendlichen mit ihren Songs und Spielszenen das Familiendrama um Abraham lebendig werden zu lassen. Abraham und Isaak, die zusammen zu einem dreitägigen »Männerausflug« aufbrachen, um Gott ein Opfer zu bringen. Versorgt mit Proviant und vielen guten Ratschlägen von der Mutter Sarah machten sich die beiden per Fahrrad auf den Weg. Abraham erzählt Isaak auf dem Weg immer wieder aus seinem Leben: wie er mit seiner Sippe die Heimat verlassen hat und in ein fremdes Land zog um zu überleben; wie schwer es in der neuen Heimat als Fremder war, einen neuen Anfang zu wagen; vom Streit in der Großfamilie und  wie sehnsüchtig er und seine Frau auf Nachkommen gewartet haben; vom Versprechen Gottes, dass er so viele Nachkommen haben werde, wie Sterne am Himmel stehen; von den Zweifeln, die er und seine Frau Sarah hatten – schließlich trieb sie ihre Ungeduld dazu die Magd Hagar als »Leihmutter« auszunutzen.

Viel erfuhr Isaak auf dieser Reise, nur der Frage, was sie denn jetzt eigentlich Gott opfern wollten, da sie kein Opfertier mitgenommen hatten, wich Abraham immer wieder aus. Das ganze Leben lang setzte Abraham sein Vertrauen auf die Zusagen und Weisungen Gottes, aber diese Mal schien es ihm unmöglich. Verlangte Gott wirklich von ihm seinen Sohn zu opfern? Übermächtige Zweifel und große Angst machten sich breit in Abraham. Wohin konnte er fliehen mit Isaak? Was konnte er tun?

Ergreifend waren die Szenen auf der Bühne, in denen Abraham mit sich und mit Gott rang. Es siegte das Gottvertrauen. Er würde diesen Weg gehen. Isaak konnte nicht verstehen wie sein Vater dieses »Opfer« bringen konnte, doch beide fügten sich. Erst im letzten Moment kam von Gott, durch einen Engel übermittelt, die Erlösung, dass Abraham Isaak verschonen solle und stattdessen ein Lamm geopfert werden soll.

In den Songs, in den Spielszenen und auch bei der Liveband konnte man immer wieder die Freude spüren, die die Teens bei dieser Aufführung verbreiteten. Aktuelle Themen wie Flucht, Streit und unerfüllter Kinderwunsch oder Leihmutterschaft hat das Musical auf eindrückliche Weise thematisiert.

Das Publikum bedankte sich bei den Akteuren mit tosendem Applaus und der Forderung nach einer Zugabe. Beim Auszug sangen dann auch viele Besucher die ADONIA-Hymne: »Unser Land braucht neue Menschen… mit.«

Bürgermeister Weith, der es sich trotz Urlaub nicht hat nehmen lassen mit seiner Familie die Aufführung zu besuchen, begrüßte die Gäste und bedankte sich bei ADONIA für die hervorragende Jugendarbeit die hier geleistet wird und für die regelmäßigen Auftritte in Oberharmersbach. Sein Dank für die Organisation vor Ort ging, in Form eines bunten Blumenstraußes, an Sonja Rombach und ihre Familie. Bürgermeister Weith würde sich auch sehr freuen, wenn ADONIA nächs­tes Jahr wieder mit einem Musical in Oberharmersbach zu Gast wäre.

Organisatorin Sonja Rombach bedankte sich bei allen, die sich trotz des Unwetters auf den Weg gemacht hatten, um diesen Musicalabend in der Reichstalhalle zu erleben. Ihr Dank galt aber auch allen, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, dass dieser Abend stattfinden konnte. Besonders die Gastfamilien zu finden sei immer eine große Herausforderung, die dieses Jahr zum ersten Mal frühzeitig gelöst war. Allen, die auf irgendeine Weise zum Gelingen des Abends beigetragen haben, noch einmal ein herzliches Vergelt’s Gott.

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