Seit dem Jahr 2013 stellt Massivholz Junker leimfreie Holzplatten aus heimischer Weißtanne her. Sie sind massiv, leimfrei und luftdicht und können für den Holzrahmen- und Holztafelbau eingesetzt werden. Die GFM-Platte hat sich in sehr kurzer Zeit im ökologischen Holzhausbau etabliert und ist eine baubiologische Alternative zu OSB-Platten. Zur Zeit werden im Werk Nordrach pro Jahr GFM-Platten für ca. 250 Häuser produziert.
Der Nordracher Säge- und Holzwerker Dieter Junker hat der Massivholzplatte den Namen GFM gegeben. Die Abkürzung steht für »gluefree massiv = leimfrei massiv«. Das Weißtannenholz wird nur gesägt, gehobelt und getrocknet. Frühzeitig hat Dieter Junker die GFM-Platte zum Patent angemeldet.
Die Firma Junker fügt die einzelnen Brettlagen durch eine in Jahrhunderten bewährte, traditionelle Zimmermanns-Verbindung, rein mechanisch wirksam zusammen: den Schwalbenschwanz. Er stellt nicht nur eine mechanische Verbindung her, sondern sorgt dauerhaft für die geforderte Luftdichtigkeit in den Gebäuden. Auf Folien und Klebebänder kann somit weitestgehend verzichtet werden.
GFM-Platte als preisgünstige Alternative
Dank der positiven Eigenschaften bildete die GFM-Platte eine preisgünstige Alternative zum Massivholzbau bzw. zum Blockhausbau. Dem Willen einer Luxemburger Bauherrschaft beim Bau eines Biosupermarktes ist es zu verdanken, dass Junker das GFM-Produktspektrum um eine Platte mit geschliffener, sichtoffener Qualität erweitert hat. Beim Anblick der Massivholzplatte entstand die Idee, deren Holzoberfläche für den Innenbereich in den Verkaufsräumen sichtbar zu lassen und nicht, wie üblich, mit Gipskartonplatten zu verkleiden. Final wurden die geschliffenen Holzoberflächen nur noch geölt. Infolgedessen hat die GFM-Platte im Holzrahmenbau ein neues Zeitalter eingeläutet, nach dem Motto: Rohbau ist gleich dem Innenausbau!





