Auch mit 75 Jahren hat der Jubilar noch Spaß an der Arbeit und leitet erfolgreich seinen Handwerksbetrieb. Viele Bauprojekte erfolgreich durchgeführt.
Das Bauen ist die Leidenschaft von Maurermeister Eduard Volk. Seit 39 Jahren führt er erfolgreich sein Unternehmen – Seite an Seite mit seiner Frau Roswitha und seinem Sohn Rolf. Für Eduard Volk ist das Bauhandwerk Beruf und Hobby zugleich. Am Donnerstag kann er seinen 75. Geburtstag feiern.
Die Entwicklung von Biberach mitgestaltet
„Morgens bin ich immer noch der erste im Geschäft“, schmunzelt Eduard Volk beim Pressegespräch und betont: „So lange es Spaß macht, denke ich noch nicht ans Aufhören.“ Die tägliche Arbeit hält ihn fit und mit Stolz kann er auf viele erfolgreiche Bauprojekte zurückblicken.
Früher hat der erfahrene Maurermeister selbst auf den Baustellen mitgearbeitet, heute übernimmt er die Organisation seines 9-Mann-Unternehmens. Die größte Baustelle der Firma Volk ist aktuell der Bau eines Mehrfamilien-Wohnhauses an der Hauptstraße in Unterharmersbach mit sechs Wohneinheiten.
Mit vielen Projekten hat das Baugeschäft Volk die Entwicklung von Biberach aktiv mitgestaltet. Mehrere Hundert Wohneinheiten und damit sehr viel Wohnraum wurde vom Bauunternehmen Volk geschaffen. Herausragend sind der Bau des Pflegeheims Kapellenblick und die Schaffung des Nachbarschaftsareals am Alten Sportplatz mit Tagespflege, Seniorenwohnungen und Eigentumswohnungen.
Auch im Industriebau ist das Bauunternehmen Volk tätig. Der Raiffeisen-Markt Biberach, die Zimmerei Ringwald oder die Metallfirma Rietsche gehören hier zu den Referenzobjekten. Große Projekte in der Region waren die Erweiterung des Pflegeheims in Fußbach sowie der Umbau und die Erweiterung des Hauses Betanien in Gengenbach.
Der Fitnessturm in Haslach war für Bau-Volk nicht nur ein großes Sanierungs- und Bauprojekt. Das Areal wird erfolgreich von seiner Tochter Bettina und Schwiegersohn Alexander Hoferer betrieben. Neben dem Fitnessbereich wurde die Abteilung Physiotherapie gerade deutlich erweitert.
Aber es sind auch die vielen größeren und kleineren Bauvorhaben, Umbauten, Sanierungen oder Reparaturen, bei denen das Team von Bau-Volk ihre Kunden mit fachlichem Können und engagiertem Einsatz zufriedenstellt.
Nicht zuletzt legt Maurermeister Eduard Volk großen Wert auf die Nachwuchsförderung und bildet regelmäßig Auszubildende im Mauerhandwerk aus. Bei der Baugewerks-Innung Wolfach übernahm Eduard Volk die Aufgabe des Kassierers.
Nachbarstochter wurde zur Ehefrau
Die Wiege von Eduard Volk stand am 2. Oktober 1950 Prinzbach. Er ist mit einer Schwester aufgewachsen, die im Jahr 1977 bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren hat. Bereits im Jahr 1959 sind seine Eltern nach Biberach umgezogen und haben ihr Maurergeschäft an den jetzigen Standort an die Hauptstraße verlegt.
Hier hat Eduard auch seine spätere Frau Roswitha kennengelernt. Als Kinder waren sie noch nicht befreundet. Das sollte sich erst im jugendlichen Alter ändern, als sie beim Dorffest am alten Sportplatz einige Runden Boxautofahrt miteinander gedreht haben. Aus der ersten Annäherung wurde bald die große Liebe und am 15. August 1970 läuteten für Eduard und Roswitha Volk in der St.-Blasius-Kirche die Hochzeitsglocken. Aus ihrer Ehe sind die beiden Kinder Rolf und Bettina hervorgegangen. Heute gehören zur großen Freude der Großeltern auch vier Enkelkinder zur Familie.
In Prinzbach hat Eduard Volk noch zwei Jahre lang die Schule besucht und ist dann nach Biberach gewechselt. Das Schillergymnasium in Offenburg schloss er mit der Mittleren Reife ab und absolvierte danach eine Maurerlehre. Schon im Alter von 25 Jahren legte er im Jahr 1975 mit Erfolg die Meisterprüfung ab. Zum 1. Januar 1986 hat er den von seinem Vater Karl Volk gegründeten Handwerksbetrieb übernommen. Eduard Volk führte seither den Betrieb als Einzelunternehmer, seine Frau Roswitha leitet den kaufmännischen Bereich.
Großes Engagement in der Dorfgemeinschaft
Trotz der hohen Arbeitsbelastung, die ein eigenes Geschäft mit sich bringt, haben Eduard Volk und seine Frau sich aktiv in die Dorfgemeinschaft eingebracht. Im Kreis der Freiwilligen Feuerwehr haben beide in der Theatergruppe gespielt und selbst Sohn Rolf stand neben seinen Eltern auf der Bühne. Heute gehört Eduard Volk der Altersmannschaft an.
Auch die Narrenzunft Biberach hat in Roswitha und Eduard Volk aktive Mitglieder. Beide waren im Elferrat und Roswitha war obendrein Ansagerin beim Biberball. Beim Gewerbeverein WSB gehörte die Firma Volk zu den Gründungsmitgliedern und Eduard Volk übernahm als Vorstandsmitglied die Organisation des Ostermarktes.
Eng verbunden ist der Jubilar dem Fußballverein. In jungen Jahren war er als Linksverteidiger in der 1. Mannschaft des FVB aktiv. Der Verein kann sich bis heute auf die große Unterstützung durch Eduard Volk verlassen. Auch die anderen Vereine im Ort, unter anderem die DJK Prinzbach, finden in der Firma Bau-Volk einen großzügigen Sponsor.
Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





