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Biberach | 8.08.2025

Bis in den letzten Winkel besetzt: Der erste Tavernenabend des Jahres

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Blick von der Treppe des Heimatmuseums: Auch vor dem Rathaus waren schon zu Veranstaltungsbeginn sämtliche Tische und Bänke belegt. Foto: Inka Kleinke-Bialy
von Inka Kleinke-Bialy

Alle Hände voll zu tun hatten die Landfrauen als bewirtender Verein der diesjährigen
Auftaktveranstaltung. Leckere Speisen und liebevolle Landblumendeko entfalteten bei bestem „Open-Air“-Wetter und musikalischer Frauenpower ihre Wirkung. 25-jähriges Jubiläum in 2026.

Foto: Inka Kleinke-Bialy
Bürgermeister Jonas Breig und Landfrauenvorsitzende Rita Vitt: Herzlich stießen sie auf einen bestens gelungenen Auftakt der diesjährigen Tavernenabende an.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Im Zuge des gleichzeitig - schon ab 16.30 Uhr - stattfindenden Mittwochmarkts mit regionalen Produkten stieß „Corinnas Bauernhof-Eis“ bei den Tavernenbesuchern auf großen Zuspruch.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Bei der bestens durchorganisierten Bewirtung zählten die Landfrauen auf die Hilfe ihrer Männer: Hier hoch konzentriert einer der ganz jungen in der Mannschaft der hin- und herflitzenden EssensausträgerInnen.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Wie üblich hielt sich das Deutsche Rote Kreuz für den hoffentlich nicht eintretenden Fall der Fälle bereit.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Von dem vielseitigen Repertoire des Frauenduos „Spirits and Music“ fühlte sich das Publikum bestens unterhalten.
Foto: Inka Kleinke-Bialy
Ganz links im Bild: vor dem Heimatmuseum Kettererhaus eine speziell für Feriengäste neu installierte Fotokulisse in Form einer „Schwarzwaldhiesle“-Fassade, für deren Gestaltung die Gemeinde den Landfrauen dankt.

„Es ist kaum vorstellbar, dass der erste Tavernenabend schon im Jahr 2000 stattgefunden hat, dort unter dem Heimatmuseum“, streut Bürgermeister Jonas Breig von der Bühne aus ein lautes Staunen in die rappelvoll besetzte Ortsmitte. Mit gestrecktem Arm zeigt er dorthin, wo sich heutzutage der Narrenkeller befindet.

Zwei Ritter in Rüstung standen mit ihren Hellebarden damals am Eingang, gespeist wurde mittelalterlich-zünftig. Für die Musik sorgten Iren, die zufällig in der Nähe waren. Um eine Veranstaltung für geladene Gäste hatte es sich bei diesem ersten Tavernenabend gehandelt, der ob seines Erfolgs fortan jährlich für jedermann zugänglich wiederholt wurde. Will heißen: Im kommenden Jahr werden die Biberacher Tavernenabende ihr 25-jähriges Jubiläum feiern.
„Nach und nach ist die Veranstaltung angewachsen“, erzählt Jonas Breig rückblickend. Seit 2013 findet sie in dem heutigen Rahmen statt und hat sich „von dem ursprünglich mittelalterlichen Flair hin zu einem badischen Wohlfühlabend entwickelt, mit musikalischer Unterhaltung, gefälligem Beisammensein und leckerem Essen, angerichtet und serviert durch heimische Vereine.“

Außergewöhnliche Sommerabende

Dass die Veranstaltungsreihe mittlerweile für außergewöhnliche Sommerabende stehe, die viele Besucher aus nah und fern anlocke, so der Bürgermeister. Mit Blick über den in abendliche Sonnenstrahlen getauchten Platz freut sich der Rathauschef über das pünktlich zum Tavernenstart zurückgekehrte Sommerwetter, ohne dass es andererseits zu heiß wäre.

Wenngleich einige Land-frauen ob des zu bewältigenden Bestellandrangs ganz schön ins Schwitzen kamen. Der Landfrauenverein Prinzbach-Schönberg bestritt den Auftaktabend am vergangenen Mittwoch, dem der Bürgermeister Breig ebenso dankte wie dem Biberacher Bauhof.

Die Speisekarte wartete unter anderem mit Wurstsalat auf, der vor Ort von im Eiltempo mischenden, kräftigen Armen frisch angemacht wurde. Das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ auch Prinzbacher Gute-Laune-Brot mit Frischkäse vom Prinzbacher Romanhof sowie Brot mit Kräutern und essbaren bunten Blütenblättern, die allesamt aus dem riesigen Garten der andfrauenvorsitzenden Rita-Vitt stammten. Brot mit Honig von heimischen Bienen rundete die Angebotspalette ab, oder der Gästemagen entschied sich für Bauernbratwürste oder Käseknacker.

Gewusst wie

Die Brote sind natürlich selbstgebacken, bergeweise „von drei oder vier von unseren Landfrauen“, schmunzelt Rita Vitt, in bester Laune. Wie aber überhaupt die Essensmengen kalkulieren? Was Wurst und Käse betrifft, wird im Vorfeld zunächst eine Grundmenge bestellt. „Sobald wir ein paar Tage vorher dann zuverlässig wissen, wie das Wetter wird, bestellen wir nach“, erklärt die andfrauenvorsitzende.

Falls verderbliche Lebensmittel übrig bleiben, erfolgt am Ende des Abends ein Abverkauf zum Selbstkostenpreis. „Ein anschließendes Minus in der Kasse hatten wir noch nie – nur einmal war’s ein Nullsummenspiel“, erinnert sich Kassiererin Barbara Fritsch, „das war glaube ich, als wegen Gewitter abgebrochen werden musste.“

Doch nicht nur die Bewirtung will mit flinken Händen und Beinen gewuppt, sondern auch das Auge der Gäste erfreut werden. Hundert Gläser hat Rita Vitt daher mit Blumen aus dem Landgarten bestückt – für jeden Tisch ein Glas. Überall auf dem Platz gibt es zudem weitere Blumendekoration, in Körben beispielsweise. Hochaufragende Reisigbündel wiederum schmücken unter anderem die Säulen der Bühne, mit Lampionblumen umwunden.

„Nach dem Tavernenabend werden wir Landfrauen alle erst mal zwei Tag platt sein“, lacht Kassiererin Barbara Fritsch fröhlich, „aber egal“. Kurz noch wippen die beiden Frauen zu den beschwingten Klängen des Musik-Duos „Spirits & Music“, dann geht´s wieder an die Arbeit hinter den Tresen.

Die nächsten Tavernenabende finden statt am 13., 20., und 27. August.

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Tavernenabend Biberach

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