Seit vielen Jahren ist Gudrun Alig künstlerisch und literarisch unterwegs. Nun hat sich die 81-jährige Biberacherin an zwei Literaturwettbewerben in Achern und Gengenbach beteiligt und war gleich zweimal erfolgreich.
Zweifelsfrei: Das Malen und Schreiben sind ein Lebenselixier für Gudrun Alig. Dabei kann sie sowohl aus ihrem künstlerischen Talent als auch aus ihrer sprudelnden Kreativität schöpfen. »Die Kunst und das Dichten sind für mich ein schöner Ausgleich zum Alltag«, stellte die Kunstschaffende fest.
In der Vergangenheit hatte sie schon mehrere regionale Ausstellungen, unter anderem im Kinzigturm in Gengenbach gestaltet. Beim »Z’Licht gehen auf dem Mühlstein« bereicherte sie einen Abend mit einer Lesung und viele Biberacher können sich sicherlich noch darin erinnern, als sie an der Fasent bei den Reiherhexen auf der Bühne stand.
Seit vier Jahren ist Gudrun Alig Witwe. Das Schreiben und Malen ist für sie seither auch zu einer Form der Trauerbewältigung geworden. »Morgens aufstehen und Danke sagen, dass ich lebe ist nicht immer einfach«, beschreibt die Alleinstehende ihre Lebenssituation – auch wenn ihre beiden Töchter mit ihren Familien und ihre Enkelkinder ganz in der Nähe in Gegenbach und Zell a. H. leben und mit denen sie regelmäßig Kontakt hat. Täglich schreibt sie Gedichte, greift sie zu Pinsel und Malfarben. »Der Geist bleibt dabei wach«, betont Gudrun Alig. Und sie freut sich, wenn ihre Kunstwerke Freude bereiten und Aufmerksamkeit erhalten.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





