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Nordrach | 9.08.2019

Junker-Firmenjet musste am Mittwoch wegen Feuer im Cockpit in Hamburg notlanden

Piloten brachten die Maschine wieder sicher auf die Landebahn zurück

von Hanspeter Schwendemann und Polizei

Einen glimpflichen Ausgang nahm am Mittwochnachmittag die Notlandung des Junker-Firmenjets in Hamburg. An Bord des Flugzeugs befanden sich Firmenchef Erwin Junker und seine Frau sowie seine Assistentin und die beiden Piloten.

Das Unglück ereignete sich kurz nach 16 Uhr, informiert die Feuerwehr Hamburg in ihrer Pressemitteilung. In dem zweistrahligen Geschäftsflieger der Firma Junker, einer »Beechcraft Premier I«, war aus bislang unbekannter Ursache im Cockpit ein Feuer ausgebrochen. Die Maschine war auf der Startbahn in Richtung Norderstedt gestartet. Kurz nach dem Abheben kam grau-weißer Rauch mit Flockenbildung auf der rechten Cockpit-Seite zwischen Scheibe und Cockpit-Verkleidung heraus. Der Pilot funkte sofort »Mayday, Feuer und Rauch im Cockpit« und wendete die Maschine.

Der Tower sperrte daraufhin den Flughafen, räumte den unmittelbaren Luftraum und alarmierte die Flughafenfeuerwehr und die Feuer-wehr Hamburg, die mit einem Großaufgebot an die Unglücksstelle eilte. Der Pilot musste eine kleine Schleife fliegen und landete die Beechcraft aus Richtung Hum­melsbüttel kommend sicher auf dem Flughafen Hamburg.

Notlandung unter Sauerstoffmasken

Während der Landung, die unter Sauerstoffmasken erfolgte, unternahmen die Piloten mit einem Feuerlöscher bereits erste Löschmaßnahmen. Als die Maschine zum Stehen kam, hatte sich bereits dichter Rauch im Cockpit und dem weiteren Flugzeuginnern ausgebreitet. Flammen schlugen aus der Cockpitverkleidung, die Cockpitscheibe war gesprungen. Die drei Passagiere und die beiden Piloten konnten sich aus dem Flugzeug retten.

Nur Sekunden später nahm die Flughafenfeuerwehr, die bereits zur Stelle war, die Brandbekämpfung im Innern des Geschäftsfliegers auf. Mit Kohlensäurelöschern wurde der Brand schnell gelöscht. Alle fünf Personen blieben unverletzt, was nur dem entschlossenen Handeln und Manövrieren der Piloten zur Notlandung, dem zügigen Notfallmanagement im Tower des Flughafens und dem schnellen Eingreifen der Flughafenfeuerwehr mit Unterstützung der Feuerwehr Hamburg zu verdanken ist. Die umfassende Ausbildung der beiden Piloten und die geübten Rettungsabläufe in Hamburg haben Schlimmeres verhindert.

Der Flughafen Hamburg war für 27 Minuten für jeglichen Flugverkehr gesperrt. Die Beechcraft wurde durch die Bundesstelle für Flug­unfalluntersuchungen BSU für weitere Untersuchungen übernommen.

Alle sind wieder heil zurück

Die Assistentin von Fabrikant Erwin Junker zeigte sich im Gespräch mit unserer Zeitung erleichtert: »Alle sind wieder heil zurück.« Allerdings werde erst im Rückblick deutlich, dass man nur knapp einer Katastrophe entgangen sei und die Geschäftsreise am Mittwoch ein glückliches Ende gefunden habe. Alles sei rasend schnell gegangen. Das Flugzeug habe beim Start an Geschwindigkeit verloren und der Rauch habe sich ausgebreitet. Letztlich habe man es den beiden hervorragend ausgebildeten Piloten zu verdanken, die mit ihrer ganzen Erfahrung den Firmenjet wieder sicher auf den Boden zurückgebracht haben. Auch die Flughafenfeuerwehr sei sofort zur Stelle gewesen und habe sich um alle Menschen an Bord gekümmert. Alle Beteiligten hätten die Ruhe bewahrt und somit Schlimmeres verhindert.

Erst in der vergangenen Woche wurde das Flugzeug der Firma Junker gewartet. Auch die Piloten nehmen regelmäßig an Ausbildungen und Sicherheitstrainings teil. Man sei im Unternehmen sehr auf Sicherheit bedacht.

Noch am Mittwochabend konnte Fabrikant Erwin Junker gemeinsam mit seiner Frau und der Assistentin mit einer anderen Maschine den Rückflug nach Söllingen antreten. Bereits am gestrigen Donnerstagmorgen konnte er an einer Betriebsversammlung des Unternehmens teilnehmen, die in Nordrach stattfand.

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