FVU gratuliert Manfred Lehmann zum 65. Geburtstag. Langjähriger Spieler, Reserve-Trainer, Spielausschuss-Vorsitzender und wenn es sein muss, reparierte er auch den Torbalken.
Am 10. April feierte Manfred Lehmann seinen 65. Geburtstag. Ehrensache für den FVU-Ehrenamtsbeauftragten Dieter Heitzmann, dem höchst engagierten und verdienten FVU-Mitglied im Namen des Vereins die herzlichsten Glückwünsche auszusprechen und Präsente zu überbringen.
Seine fußballerische Laufbahn begann bereits in der C-Jugend des FVU. Über die B-und A-Jugend führte sein Weg konsequent weiter, wobei er in der A-Jugend unter Trainer Werner Fix spielte. Im aktiven Bereich startete er schließlich unter dem legendären Trainer Horst Lehmann. Dem Fußball blieb er außergewöhnlich lange treu: Noch mit 47 (!) Jahren stand Lehmann mit der Nummer 10 auf dem Rücken für die Zweite Mannschaft auf dem Platz, bevor er seine aktive Karriere beendete. In dieser Zeit spielte der „Grund-Sepp“ unter anderem mit Hansjörg Friedmann und Josef Hertig zusammen.
Doch sein Wirken ging weit über das Spielfeld hinaus. Unter den Vorsitzenden Hans-Peter Wagner, Edgar Schmieder und Hubert Lehmann war er über viele Jahre hinweg ein prägendes Mitglied der Vorstandschaft. Besonders als Spielausschussvorsitzender übernahm er Verantwortung und gestaltete den Verein aktiv mit. Wenn es irgendwo anzupacken galt, war Lehmann stets zur Stelle – sei es beim Clubheim-Umbau, bei der Kilwi oder anderen Arbeitseinsätzen. Sein Beruf als Zimmermann, in dem er ein Spitzenkönner ist, kam ihm dabei oft zugute. Legendär ist die Geschichte, als er kurzerhand einen gebrochenen Torbalken reparierte, der erst am Tag zuvor Schaden genommen hatte – ein Beispiel für seine anpackende und tatkräftige Art.
Heute genießt er es, dem Vereinsleben aus einer anderen Perspektive beizuwohnen. Besonders gerne verfolgt er samstags das Training der jüngsten Fußballer im Eckwaldstadion. Die Arbeit der superkompetenten Trainer Matthias Wylegalla und Markus Spitzmüller weiß er dabei sehr zu schätzen – nicht zuletzt, weil sein Enkel Emil selbst mit Begeisterung dabei ist. Auch die Spiele der aktiven Mannschaft besucht Lehmann weiterhin, wann immer es seine Zeit erlaubt.
Eine interessante familiäre Verbindung führt zur Musik: Sein Schwiegervater war der legendäre Dirigent Ludwig Junker. Doch anstatt selbst ein Instrument zu erlernen, blieb Manfred Lehmann seiner eigenen Leidenschaft treu – dem Fußball und insbesondere dem FVU. Immerhin hat Manfred Lehmann aber einen musikalischen Spitznamen: Wegen seiner Ähnlichkeit zu dem britischen Sänger Phil Collins wird er auch „Collins“ genannt.
Mit großem Idealismus, unermüdlichem Einsatz und echter Verbundenheit hat Manfred Lehmann über Jahrzehnte hinweg den Verein geprägt. Dafür bedankte sich der Ehrenamtsbeauftragte Dieter Heitzmann herzlich im Namen des FVU. Alle im Verein freuen sich darauf, Manfred Lehmann weiterhin häufig im Eckwaldstadion und an der Kilwi anzutreffen.




