Vom Bodensee bis zum Atlantik: Ein Pilger berichtete von seiner Reise. Beim Schwarzwaldverein gab er Einblicke und praktische Tipps.
Der Schwarzwaldverein Oberharmersbach hatte zu einem Film- und Informationsabend über den Jakobsweg eingeladen. Josua, ein Schweizer, der seit sieben Jahren in Oberharmersbach lebt, berichtete in Wort und Bild von seinen Erlebnissen.
Mit „Buen Camino“, dem Gruß der Jakobspilger, begrüßte Josua die zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer. Das Pilgern auf den verschiedenen Jakobswegen hat eine lange Tradition. Ziel ist die Kathedrale von Santiago de Compostela in Nordspanien, in der der Legende nach die Gebeine des Heiligen Jakobus bestattet sind.
Zwei Monate war Josua unterwegs, um die rund 2.300 Kilometer von Rorschach am Bodensee quer durch die Schweiz, Südfrankreich und Nordspanien bis nach Santiago de Compostela und weiter nach Finisterre am Atlantik zurückzulegen. Anschaulich und humorvoll berichtete er von seinen Erlebnissen, den Strapazen, den Begegnungen und den Erfahrungen auf oft einsamen und langen Wegen. Ein Filmbeitrag nahm die Besucher mit auf seine Pilgerreise. Zudem gab er Tipps zur Ausrüstung für alle, die selbst einmal den Jakobsweg gehen möchten.
Kinzigtäler Jakobsweg
Auch durch das Kinzigtal führt ein Jakobsweg. Er beginnt in Loßburg und endet in Straßburg. Die Strecke lässt sich in sieben Etappen bewältigen.
Josua plant, diesen Weg vom Samstag, 26. September, bis Freitag, 2. Oktober 2026 zu gehen. Er lud die Anwesenden ein, ihn zu begleiten. Dabei kann jeder selbst entscheiden, ob er die gesamte Strecke oder nur einzelne Etappen mitgeht und ob er unterwegs übernachtet oder täglich nach Hause zurückkehrt.
Interessierte können sich bereits jetzt telefonisch unter 07837/1046 oder per E-Mail (frhuber@t-online.de) bei Franz Huber anmelden.





