Asiatische Hornisse: Jetzt Königinnen stoppen

Die Asiatische Hornisse breitet sich aus und wird zum Problem für die Natur.

Sie jagt Bienen und andere Insekten, die für die Bestäubung von Pflanzen unverzichtbar sind. Damit betrifft sie auch die Nahrungsmittelversorgung.

Herbert Bruder hat einen Tipp, wie er jetzt im Frühjahr die Königinnen tötet. Lässt man die Natur laufen, würde bis zum Herbst ein Nest mit bis zu 200 Königinnen und mehr als 2.000 Arbeiter-Hornissen entstehen.

Er schreibt: „Mein Vorgehen, wenn die asiatische Hornissenkönigin (ab 15 Grad Celsius) am Locktopf nascht: 1. Blitzschnell Glas über Lockfalle samt Hornisse stülpen, 2. Brett mit Glas über dem Loch ca. 2 cm über Tischkante schieben, 3. Von unten durch Loch mit dem Sicherheitsgitter per Fön Glas mit Königin auf ca. 60 Grad erhitzen, 4. danach die auf Brett liegende Königin mit Glasrand zerquetschen, 5. sodann Foto per Mail an Imkeradresse senden. Er ergänzt: Bei Fragen bitte den örtlichen Imkerverein kontaktieren plus gegebenenfalls einen Schreiner wegen der Brett-Hilfskonstruktion mit der Gittersicherung.

Woran erkennt man die Asiatische Hornisse?

Die Asiatische Hornisse ist etwas kleiner als die heimische Hornisse und wirkt deutlich dunkler. Auffällig sind ihr fast schwarzer Körper, ein breiter orangefarbener Streifen am Hinterleib sowie gelbe Beinspitzen – sie wirken wie „gelbe Füße“. Im Flug erscheint sie dunkler und schlanker. Häufig sieht man sie an Blüten oder vor Bienenstöcken auf Insektenjagd.

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