Der Verein pflegt die Tradition des Heimatortes. Mit Jonas Jilg und Mathias Lehmann konnten zwei neue aktive Mitglieder aufgenommen werden.
Der hohe Stellenwert, den die Historische Bürgerwehr in Unterharmersbach und der Stadt Zell genießt, ließ sich am Samstagabend daran ablesen, dass sowohl Bürgermeister Günter Pfundstein als auch Ortsvorsteher Jürgen Isenmann sowie Ortsvorsteher a. D. und Ehrenbürger Hans-Peter Wagner zur Generalversammlung gekommen waren.
Außerdem konnte der noch amtierende 1. Vorsitzende Josef Roth im vollbesetzten Gasthaus „Grüner Hof“ Ehrenmitglieder des Vereins, Dieter Heitzmann als Vertreter der passiven Mitglieder und die beiden letzten, verbliebenen Trachtenfrauen begrüßen. Von der Haslacher Patenwehr waren Klaus Buchholz und Alois Krafczyk gekommen, von der Bürgerwehr Oberharmersbach Ehrenhauptmann Albert Nitsche.
Im Gedenken an das verstorbene Ehrenmitglied Franz Bohnert erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen. Schriftführer Fabian Haalboom legte das Protokoll der Generalversammlung 2025 vor und erhielt für seinen unterhaltsamen und informativen Vortrag viel Anerkennung und Applaus.
Zehn öffentliche Auftritte durchgeführt
Die Bilanz für das Jahr 2025 legte Hauptmann und Kommandant Marcus Bohnert der Versammlung vor. Er berichtete von neun Vorstandssitzungen, in denen 37 Tagesordnungspunkte behandelt wurden. Es sei nicht immer leicht, alle Interessen zur berücksichtigen, erklärte Bohnert und zeigte sich gleichzeitig überzeugt, dass es gelungen ist, die Tradition und das Brauchtum des Heimatortes aufrecht zu erhalten.
Zurzeit besteht die Historische Bürgerwehr Unterharmersbach aus sechs Offizieren, 31 Gewehrträgern, zwölf Spielleuten, zwei Trachtenfrauen, sieben Ehrenmitgliedern und 124 passiven Mitgliedern. Mit Jonas Jilg und Mathias Lehmann konnten zwei neue aktive Mitglieder aufgenommen werden.
Die Bürgerwehr Unterharmersbach hat zehn öffentliche Auftritte abgehalten. Als besonderes Ereignis erwähnte Kommandant Bohnert das Kritikspiel der Spielmannszüge und den Jubiläumsbiwak beim Fürstenberger Hof im Mai 2025. Leider sei hier die Teilnahme der Bevölkerung nicht so groß gewesen.
Als eine sehr schöne Veranstaltung bleibe die 950-Jahr-Feier in Unterentersbach in Erinnerung. Die Teilnahme an Fronleichnam, am Zeller Fest und am Volkstrauertag gehören im Jahresreigen zu den Anlässen, die von der Bürgerwehr mitgestaltet werden. Beim Silvesteraufmarsch war man mit einer Fahnenabordnung vertreten.
Mit der Jahresveranstaltung ist die Bürgerwehr erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet. Die Schwarzwaldhalle war voll besetzt und die Theaterspieler unter der Leitung von Tobias Schwendemann sorgten dafür, dass es viel zu Lachen gab. Der Hauptmann lobte das Küchenpersonal unter der Leitung von Christian Schwarz, das Thekenpersonal um Ferdinand Jilg und das Service-Team, angeführt von Andreas Gutmann.
Bei der Kameradschaftswanderung sowie bei privaten Feiern wurde das Vereinsleben gepflegt. Marcus Bohnert bedankte sich beim Spielmannszug für die musikalische Begleitung der Auftritte sowie bei den Gewehrträgern für die guten Gewehrsalven. Nicht zuletzt dankte er Bürgermeister Pfundstein und Ortsvorsteher Isenmann für die Unterstützung seitens der Kommune im vergangenen Vereinsjahr.
Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.




