Tatsächlich war der Topf am Ende leer. Der Erlös lag dieses Jahr noch einmal höher als im Vorjahr und kommt der Selbsthilfegruppe Mukoviszidose Ortenau zugute.
Am Sonntag lud das Gemeindeteam im Anschluss an den Gottesdienst zum Fastensuppenessen ein. Über 100 Gäste nahmen diese Einladung gerne an und somit war der Chorsaal bis auf den letzten Platz belegt.
Das Ehepaar Lehmann kochte die Nudelsuppe ehrenamtlich. Es gab wahlweise eine Suppe mit Rindfleisch oder als vegetarische Variante. Serviert wurde die Suppe ab 11 Uhr nebst Kaffee und Kuchen von vielen fleißigen Händen des Gemeindeteams. Die Stärkung mundete Groß und Klein und es entstand eine heitere Stimmung und man tauschte sich aus und kam miteinander ins Gespräch. Bereits nach 15 Minuten war die Gemüsesuppentopf leer und eine halbe Stunde später ging die letzte Portion Suppe überhaupt über den Tresen. Somit war die Aktion ein großer Erfolg.
Die Idee der Fastensuppe dient als eine Möglichkeit, während der Fastenzeit einfache und bescheidene Mahlzeiten zu sich zu nehmen, die dennoch nahrhaft sind. Dabei soll die spirituelle Praxis des Fastens mit praktischen Handlungen der Nächstenliebe und des Gemeinschaftslebens verbunden werden.
Speis‘ und Trank wurden auf Spendenbasis angeboten. Der Erlös lag dieses Jahr noch einmal höher als im Vorjahr und kommt der Selbsthilfegruppe Mukoviszidose Ortenau zugute. Rund 8.000 Kinder und Jugendliche leiden laut Angaben der Selbsthilfegruppe an der unheilbaren Erbkrankheit. Somit ist Mukoviszidose die am häufigsten vorkommende Stoffwechselkrankheit in Deutschland.
Die beiden Mitglieder des Vereins Silke Bildstein und Daniela Schmalz hatten bereits in der Kirche über ihr Anliegen „helfen. heilen“ und das Leben mit Mukoviszidose informiert. Sie mischten sich unter die Gäste und waren überwältigt ob dem Interesse und Andrang beim Biberacher Fastensuppen essen. Sie dürfen sich über einen vierstelligen Betrag freuen, der ihre Arbeit und ihr Anliegen weiterhin unterstützt.





