„Der Chor ist eine Bereicherung für die Gemeinde“

Im Jahr 2025 hatte der Katholische Kirchenchor Biberach elf Auftritte. Die Chormitglieder pflegen auch die Geselligkeit.

Am Donnerstagabend kamen die Mitglieder des Chores zu ihrer Generalersammlung im Gasthaus „Linde“ zusammen. Auf der Tagesordnung standen Berichte, Ehrungen und Grußworte.

Gedenken an die verstorbenen Mitglieder

Es ist eine gute Tradition des Kirchenchores, vor der Jahresversammlung in einem Gottesdienst in der Pfarrkirche der toten Mitglieder des Chores zu gedenken. Danach begann die Versammlung im Gasthaus Linde mit der Begrüßung des Vorsitzenden Bernd Gißler.

Die Schriftführerin Stefanie Zimmer führte in ihrem Bericht die Ereignisse von 2025 auf, die der Geselligkeit dienen und den Zusammenhalt fördern. Es gab einige runde Geburtstage, das Sommerfest und den Jahresausflug in die Pfalz und nach Bad Dürkheim. Die Fasend wurde im Clubheim in Biberach gefeiert. Beerdigungen und Gedächtnisfeiern verstorbener Mitglieder führte sie ebenfalls auf.

Der Kassenbericht wurde von Kassierer Jürgen Kroker vorgetragen. Den Kassenprüfungsbericht legte Ute Baur vor.

Bericht des Chorleiters Bernhard Mussler

„Ich bin froh, diesen Chor zu leiten“, erklärte der Chorleiter in seiner Rede. Es gehe den Mitgliedern nicht nur um die Musik – auch das gute Miteinander wird gerne gepflegt. „Das ist ein besonderer Wert, der nicht zu unterschätzen ist“, lobte Mussler die Sänger. Auch dass der Chor stets für Neues offen ist, empfindet er als angenehm.

In 2025 hatte der Chor elf Auftritte, das ist eine erstaunliche Zahl, sagte er weiter. Die kirchlichen Auftritte waren u.a. beim Karfreitag / Ostersonntag, Nothhelferfest, Seelenämter, Kirchweih im Oktober, Allerheiligen und 1. Advent. Er stellte seine Überlegungen zu einem möglichen Konzert des Chores vor, gerne würde er eine Orchestermesse aufführen. Dies wurde allgemein mit dem Chor ausführlich thematisierst. Eine Entscheidung steht noch aus.

Grußworte der Kirchengemeinde

Anke Haas von der Kirchengemeinde fand nur lobende Worte für den Kirchenchor: „Der Chor ist eine Bereicherung für die Gemeinde“, betonte sie gleich zu Beginn ihrer Rede. Es sei immer wieder schön, ihn in der Kirche singen zu hören. Sie zeigte sich beeindruckt vom großen Engagement des Chores (er singt auch im Kapellenblick) und die Pflege der Gemeinschaft. „Ganz herzlichen Dank für ihren Gesang in der Kirche“, erklärte sie abschließend.

Grußworte der Gemeinde

Hubert Scharffenberg sprach als stellvertretender Bürgermeister die Grußworte der Gemeinde. Durch den Chor könne die Gemeinde schöne und würdevolle Gottesdienste feiern, erklärte Scharffenberg. „Dieser Einsatz verdient Respekt und Wertschätzung“, machte Scharffenberg deutlich. Er übernahm die Entlastung der Vorstandschaft.

Ehrungen

Auf stolze 60 Jahre Chorgesang kann Irmtraut Schneider zurückblicken. Seit 1981 singt sie beim Kirchenchor in Biberach mit; vorher war sie in anderen Gemeinden Chormitglied. Sie erhielt ein ausführliches Grußwort der Erzdiözese Freiburg, das vorgelesen wurde. Die Pfarrgemeinde dankt ihr mit einem Bild der Hl. Cäcilia – der Patronin der Kirchenmusik. Außerdem erhielt Irmtraut Schneider die Ehren-nadel im Lorbeerkranz und einen Blumenstrauß.

Die Ehrung für zehn Jahre Chormusik wurde Petra Ehrke zuteil. Auch sie erhielt lobende Worte und ein Präsent. Helmut Kranich wurde in Abwesenheit für zehn Jahre Chormusik geehrt.

Abschließend wurden noch die Termine in 2026 bekannt gegeben. Danach konnte der Abend in froher Runde ausklingen.

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